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Cloak - To Venomous Depths

Review von T.Roxx vom 07.01.2018 (982 mal gelesen)
Cloak - To Venomous Depths 2017 sind einige großartige Scheiben veröffentlicht worden. Das Debütalbum er Amerikaner CLOAK gehört für mich zweifelsfrei dazu - dies sei schonmal vorweg genommen. Der Stil, den die Amis auf "To Venomous Depths" zelebrieren, lässt sich nur schwer einordnen und vielleicht macht das die Musik so interessant. Die Band selbst beschreibt ihren Stil als Blackened Death Rock - wobei ich von Death Metal eigentlich keine Einflüsse ausmachen kann. Und in der Tat, der Opener 'To Venomous Depths / Where No Light Shines' hätte durchaus auch auf der neuen SATYRICON stehen können. Ein Hauptriff, welches gut rockt und ins Ohr geht, ein cooler Bass-Sound, der zusammen mit den Drums für einen geilen Groove sorgt. Hier schwingt noch soviel mehr mit - Erinnerungen an TRIBULATION und auch WATAIN (von der Stimme her) treten unweigerlich zutage. Dynamik und Melodik werden hier groß geschrieben. CLOAK haben ganz offensichtlich keine Angst davor, eingängig zu sein. Was der fast achtminütige Opener begann, wird mit 'Within The Timeless Black' fortgesetzt. Wobei hier allerdings schon vermehrt auf schwarzmetallische Riffs zurückgegriffen wird. Fast sieben Minuten lang rockt sich auch diese filigrane Komposition durch meine Gehörgänge. Mit 'The Hunger' folgt einer der härtesten Songs, der am ehesten an die Schweden WATAIN erinnert (wenn diese mal den Fuß vom Gas nehmen). 'Beyond The Veil' beginnt sehr getragen, fast episch, rockt dann aber gut nach vorn los. Mit 'Death Posture' folgt ein ziemlich groovendes Instrumental mit vielen Spannungsbögen, bei dem ich die ganze Zeit auf den einsetzenden Gesang warte. Für den nicht vorhandenen Gesang werde ich mit einem coolen Solo entschädigt. Apropos: Mit coolen, songdienlichen Gitarrensoli wird auf der Platte generell nicht gegeizt. 'In The Darkness, The Path' legt wieder mehr die schwarzmetallischen Wurzeln der Band frei. Auch hier meine ich, SAYTRICON an der ein oder anderen Stelle aufblitzen zu hören; auch werden hier Blastbeats gekonnt in Szene gesetzt, die sich mit rockigen Parts abwechseln. 'Passage' ist nicht nur der kürzeste, sondern auch der atmosphärischste Song des Albums, bevor das zehnminütige Epos 'Deep Red' das grandiose Debüt beendet.

Die warme und differenzierte Produktion unterstreicht gut die Dynamik der auf "To Venomous Depths" enthaltenen Songs und kommt über Vinyl so richtig gut zur Geltung! Ein furioser Einstand! Ich bin gespannt, ob CLOAK dieses Niveau zumindest halten können - verbesserungswürdig ist aus meiner Sicht jedenfalls nichts!


Gesamtwertung: 10.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. To Venomous Depths/Where No Light Shines
02. Within The Timeless Black
03. The Hunger
04. Beyond The Veil
05. Death Posture
06. In The Darkness, The Path
07. Forever Burned
08. Passage
09. Deep Red
Band Website: https://www.facebook.com/cloakofficial/
Medium: LP
Spieldauer: 57:25 Minuten
VÖ: 10.11.2017

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07.01.2018 To Venomous Depths(10.0/10) von T.Roxx

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