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Manhattan Lovestory - Manhattan Lovestory

Review von Baterista vom 16.11.2017 (921 mal gelesen)
Manhattan Lovestory - Manhattan Lovestory Eine Death Metal-Combo, die sich MANHATTAN LOVESTORY nennt. Allein das war für mich Grund genug, da mal musikalisch tiefer einzusteigen. Die romantischen Gemüter unter uns kennen vielleicht den gleichnamigen Film mit Jennifer Lopez. Eine moderne Cinderella-Variante, welche jedoch für das vorliegende und ebenfalls gleichnamige Album nicht ganz zutrifft.

Die Band aus Tübingen hat spielerisch alles im Gepäck was man so braucht, um durchzustarten. Allerdings würde ich die Überschrift Death Metal durch Deathcore oder meinetwegen auch Modern Death ersetzen wollen, der Breakdown regiert doch recht oft. Angepisst ist die Mucke alle mal und walzt alles nieder, was sich in den Weg stellen möchte. Außerdem finde ich es auch überaus groovend und perfekt geeignet für ausgiebiges Mitnicken mit finsterem Gesichtsausdruck.

Leider rutscht die Scheibe in ihren 30 Minuten zwar gut durch, es bleibt allerdings auch nicht viel hängen. Der Klassiker von "nicht eigenständig genug". Live ist das ganze Paket super, da bin ich mir sicher. Ich denke auch, dass sie ihren Weg machen können und werden, aber es fehlt das gewisse Quäntchen bei dem ich mich in der Musik verlieren will und sie nicht nur als geile Hintergrundmucke mitnehme, die dann aber doch wieder verblasst. Als positiv herausstechenden Song empfinde ich 'False Existence'. Der hat etwas, das ich als besonders fiesen Biss bezeichnen würde. Des Weiteren seien noch 'Distant Places' und 'Brutality Will Prevail' erwähnt. Besonders letzterer klingt nach üblem Geknüppel, very nice.

Fazit: Die Jungs, die sich namentlich im Übrigen am indianischen Manna Hatta orientieren, was wiederum so viel wie "Vergifteter Ort" oder "Platz der Säufer" bedeutet, geben ordentlich Gas und räumen dabei auch ziemlich ab. Ein solides und fettes Debüt, dem aber noch etwas fehlt, das ich als Charisma bezeichnen möchte. Freunde des Deathcore dürften voll auf die Kosten kommen und Spaß macht es allemal.

Tropfen: 6,5

Reinhören: 'False Existence' / 'Brutality Will Prevail'

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Manna Hata
02. Distant Places
03. Contradiction
04. False Existence
05. Denial
06. Brutality Will Prevail
07. Extinct
08. The Manhattan Project
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 30 Minuten
VÖ: 11.11.2017

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16.11.2017 Manhattan Lovestory(6.5/10) von Baterista

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