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Wednesday 13 - Condolences

Review von Stormrider vom 16.06.2017 (789 mal gelesen)
Wednesday 13 - Condolences Der Name WEDNESDAY 13 wird auch heutzutage noch direkt mit den MURDERDOLLS oder den FRANKENSTEIN DRAG QUEENS FROM PLANET 13 assoziiert, dabei ist Joseph Poole, wie Mr. 13 mit bürgerlichem Namen heißt, ja doch schon eine ganze Weile auf Solopfaden unterwegs und hat auch schon eine ganze Latte Alben unter diesem Namen unter die geneigten Hörer gebracht. Optisch und lyrisch hat er auch 2017 weiterhin seine Heimat im Bereich des Horror Punk, musikalisch hingegen hat er sich mit dem aktuellen Album ein stückweit davon emanzipiert.

"Condolences" hat mit Punk nicht mehr viel zu tun, sondern offeriert eine Metalschlagseite, die man in diesem Ausmaß bisher von WEDNESDAY 13 nicht kannte und erinnert bisweilen an eine Mischung aus ROB ZOMBIE und den DEATHSTARS, allerdings ohne übermäßigen Einsatz von Synthies, Samples und Keyboards. Dieses Kalte, was bei den DEATHSTARS als atmosphärisches Trademark angesehen werden kann, das fehlt, und es wird durch einen Schuss Glam bzw. Sleazerock ersetzt. Dafür erinnern mich die Phrasierung und auch die Tonlage der Vocals verblüffend oft an die Band.

Insgesamt ist "Condolences" ein durchaus hörenswertes Album geworden, was durchgängig ohne Stinker oder Qualitätsverlust auskommt, aber - und das darf und muss man an dieser Stelle auch sagen - keinen richtigen Überflieger darstellt. Vielleicht ist es ja sowas wie der Anfang einer neuen Zeitrechnung im WEDNESDAY 13-Universum, und wenn man zukünftig das Songwriting noch einen Tacken mehr auf den Punkt bringt und die Hooks noch etwas griffiger werden, dann gelingt die Transformation vom Horror Punk zum Horror Metal vollkommen. Denn Songs wie 'You Breathe, I Kill' und 'Lonesome Road To Hell' rocken sich durchaus geschmeidig in die Ohren und auch der fast schon balladeske Abschlusstrack 'Death Infinity' hat seinen Charme, dem man sich schwer entziehen kann. Und die Tatsache, dass man nun bei Nuclear Blast unter Vertrag steht, dürfte auch mehr Türen öffnen als verschließen. Wer also modernen Metal mit morbiden Lyrics und dunkler Stimmung mag, der sollte in "Condolences" reinhören. Altfans empfehle ich indes auch, das zu tun, da die Neuausrichtung ansonsten zu der ein oder anderen Überraschung bei den Horrorfreaks führen könnte.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Last Rites
02. What The Night Brings
03. Cadaverous
04. Blood Sick
05. Good Riddance
06. You Breathe, I Kill
07. Omen Amen
08. Cruel To You
09. Eulogy XIII
10. Prey For Me
11. Lonesome Road To Hell
12. Condolences
13. Death Infinity
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 46:39 Minuten
VÖ: 02.06.2017

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