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Yob - The Unreal Never Lived

Review von Kruemel vom 16.10.2005 (3580 mal gelesen)
Yob - The Unreal Never Lived Doom as Doom can...sag ich da nur. YOB, der 1996 gegründete Dreier aus Oregon legt mit "The Unreal never lived" sein mittlerweile 4. Album vor. Auch wenn man zunächst denkt, dass 4 Songs nicht viel hermachen, so wird man doch schnell (oder eher laaaaaaaaaangsam) eines Besseren belehrt. Denn Mike Scheidt (Guitar/Vocals), Isamu Sato (Bass), Travis Foster (Drums) bieten über 50 Minuten zähen, schweren Doom. 'The Mental Tyrant' zieht sich sogar sage und schreibe mehr als 20 Minuten dahin.

'Quantum Mystic' beginnt mit einem Knall, dann herrscht nahezu wabernde Stille, bis schließlich Scheppergitarre und ein Bass einsetzen. Apropos Bass, dieses Instrument dominiert bei allen Songs sehr stark, was das Ganze ziemlich düster wirken lässt. Die Stimmung der Lieder ist schwer zu beschreiben: sie wechselt von beklemmend über verstörend bishin zu hypnotisch. Es ist schwer, NICHT hinzuhören oder gar etwas Anderes dabei zu tun.
Besonders intensiv ist das Hörerlebnis bei 'Kosmos' - man kommt sich vor als schwebe man, würde aber gleichzeitig mit voller Wucht nach unten gepresst. Hm, nein - ich habe nix geraucht, es ist einfach nur die Musik!!
Meint man zu Anfang von 'The Mental Tyrant' endlich erlöst zu sein von den schweren Doom-Ketten und hat schon paar Mal tief durchgeatmet, so wird man nach einigen Minuten wieder auf den Boden der YOB-Tatsachen zurückgeholt. Subtil und schwer zerquetschen einen wieder die Wände aus Gitarren- und Bassriffs. Erst nach 10 Minuten setzen Mike's böse Growls ein und geben einem den Rest....

"The Unreal never lived" ist sicherlich kein Hit-Album, denn es ist nur sehr schwer zugänglich. Beim ersten Durchlauf regte mich noch ein wenig die ständig wechselnde Stimme auf, die teilweise klingt wie eine Mischung aus Udo Dirkschneider und Dave Mustaine. Doch wenn man die Scheibe erst ein paar Mal gehört hat (was sich wirklich lohnt), dann erschließen sich dem Hörer immer mehr Details. Und dann merkt man auch, dass die unterschiedlichen Gesangsstile gekonnt und passend eingesetzt werden.
Soundtechnisch hat die CD ebenfalls einen ganz eigenen Charme, fett und düster und bisschen knorrig.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
Quantum Mystic
Grasping Air
Kosmos
The Mental Tyrant
Band Website: www.yobdoom.com
Medium: CD
Spieldauer: 51:51 Minuten
VÖ: 05.09.2005

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