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Sepultura - Machine Messiah
Review von Eddieson vom 19.01.2017 (391 mal gelesen)
Sepultura - Machine Messiah Dass SEPULTURA nicht mehr klingen, wie in der Cavalera-Ära ist ja nichts Neues, dass manche Leute sich immer noch darüber beklagen und vergleiche anstellen zu früheren Großtaten, wie "Schizophrenia", "Beneath The Remains", "Arise" und auch "Chaos A.D.", ja, auch das ist eine Großtat, weiß man auch. Aber genau da liegt der Fehler. Bands entwickeln sich, vor allem dann, wenn Mitglieder ausgetauscht werden. Die einen entwickeln sich in eine gute Richtung, die anderen halt in eine eher weniger gute. Das kann dann halt jeder für sich selbst entscheiden. Aber zu glauben und zu hoffen, dass SEPULTURA 2017 noch so klingen sollen wie 1989 zum Beispiel ist dahingehend falsch, weil man dann evtl. ein großartiges Album, wie "Machine Messiah" verpasst.

Zugegeben, es war nicht alles Gold was SEPULTURA in den letzten Jahren veröffentlicht haben, und dass die Rufe nach einem Namenswechsel lauter werden, kann ich auch in gewisser Weise nachvollziehen, aber es ist nun mal wie es ist. War das "Mediator"-Album für mich persönlich etwas zu schwer zugänglich, macht es einem "Machine Messiah" da wesentlich leichter. Allein schon der Opener und gleichzeitig Titeltrack eröffnet das Album sanft und ruhig mit einem Derrick am Mikro, der stellen an Robb Flynn von MACHINE HEAD erinnert. 'I Am The Enemy' prescht dann gleich in die Vollen. Vor allem das Schlagzeug von Jungspund Eloy springt wieder positiv ins Ohr. Das folgende 'Phantom Self' überrascht mit Ethno-Violinensound und einer Gitarre die, zwischen Death und Thrash wechselt. Schon jetzt können die Brasilianer ordentlich punkten.

Stellenweise erinnern die Riffs des Herrn Kisser schwer an die Phase zur "Chaos A.D." und schlägt so einen fantastischen Bogen zurück in die Vergangenheit. Hört nur mal 'Alethea' und vor allem 'Silent Violence', da sind Riffs, die klingen, als ob man sie auf "Chaos A.D." auch schon gehört hat. Aber über die gesamte Albumlänge sei noch mal betont, dass mir der Gesang von Green besonders gut gefällt, da variabler und eindringlicher, auch bei 'Cyber God' erinnert er wieder schwer an MACHINE HEAD.

Hatte ich damals doch das "Mediator"-Album mit 8,5 Punkten bewertet würde ich ihm heute nicht mehr so viel geben. "Machine Messiah" klingt da deutlich besser. Wenn ich heute bewerten müsste, dann das "Mediator"-Album mit 7 bis 7,5. Da "Machine Messiah" besser ist als Vorgänger-Album bekommt es heute, mit Blick auf die damalige Bewertung des Vorgängers, von mir 9 Punkte.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Machine Messiah
02. I Am The Enemy
03. Phantom Self
04. Alethea
05. Iceberg Dances
06. Sworn Oath
07. Resistant Parasites
08. Silent Violence
09. Vandals Nest
10. Cyber God
Band Website: www.sepultura.com.br
Medium: CD
Spieldauer: 46:05 Minuten
VÖ: 13.01.2017

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Band website
www.sepultura.com.br
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