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Lordi - Monstereophonic (Theaterror vs. Demonarchy)
Review von Mandragora vom 25.09.2016 (323 mal gelesen)
Lordi - Monstereophonic (Theaterror vs. Demonarchy) Spätestens seit ihrem Auftritt bei Eurovision Songcontest von 2006 kennt fast jeder LORDI, viele kannten sie auch vorher schon und haben auch danach ihren Werdegang verfolgt - denn eins muss man LORDI zugestehen: Diese Monster rocken!

Mit ihrem mittlerweile achten Studioalbum "Monstereophonic (Theaterror vs. Demonarchy)" treten die monströsen Finnen um Mr. Lordi an, um den geneigten Hörer weiter zu schocken und zu rocken. Die Hardrock und Melodic Heavy Metal-Band hat sich zu diesem Zwecke etwas Neues ausgedacht, was auch den langen Titel des Albums erklärt. Hinter Theaterror und Demonarchy verbergen sich zwei verschiedene Konzepte, die auf die 14 Songs aufgeteilt sind. Begonnen wird in Theaterror mit dem üblichen Sound der Band und ab 'SCG VIII Opening Scene' wird das Album fortgesetzt mit dem moderneren, eher Metal-haltigen, leicht progressiveren Demonarchy.

In der Praxis bedeutet das, dass hier eine Menge Ohrwürmer geboten werden. Die ersten drei Songs, der verstörenden Opener sei mal aus der Betrachtung ausgenommen, namentlich 'Let's Go Slaughter He-Man (I Wanna Be The Beast-Man In The Masters Of The Universe)', 'Down With The Devil' und 'Hug You Hardcore' fetzen so richtig und gerade letztgenannten wird man so schnell nicht mehr los. Ganz nebenbei beweisen LORDI, dass sie keine Angst vor übermäßig langen Songnamen haben. Zugleich hilft der Titel schon im Vorhinein den Refrain mitzusingen. Mit dem eher balladesken 'Mary Is Dead' tun sich LORDI dann keinen Gefallen, der Song ist ok, kann aber nicht richtig zünden. 'None For One' und 'Sick Flick' sind dann schon wieder besser, aber von der Eingängigkeit nicht mit den ersten drei Songs zu vergleichen.

Sobald dann der Teil zu Demonarchy seinen Opener hatte, folgen sechs Songs, die mehr Richtung Metal gehen und auch nicht schlecht aber eben nicht ganz LORDI sind. Die Riffings werden schneller, der Keyboardeinsatz gesteigert (aber nicht kitschig) und die Strukturen werden komplexer. In diesem Bereich weiß gerade das abwechslungsreiche und sehr einprägsame 'Break Of Dawn' zu überzeugen, das erst voll auf die Zwölf geht, dann mit ruhigeren Parts alles durchbricht, nur, um dann wieder Fahrt aufzunehmen. 'The Night The Monsters Died' ist dann ganz anders, aber (zumindest im Refrain) sehr mitsingbar, aufgebaut.

Im Ergebnis sind alle Songs solide geschrieben, gut produziert und es gibt qualitativ keinen Ausbruch nach unten. Allerdings wissen nicht alle Songs zu zünden - gerade im zweiten Teil der Scheibe wird guter Metal geboten, der auch eine Tendenz ins Progressive geht, aber nicht gerade im Ohr hängen bleibt. Insgesamt handelt es sich aber um eine überdurchschnittliche Leistung, die neben eingefleischten LORDI-Fans auch Neueinsteiger begeistern dürfte.


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. SCG8: One Message Waiting
02. Let's Go Slaughter He-Man (I Wanna Be The Beast-Man In The Masters Of The Universe)
03. Hug You Hardcore
04. Down With The Devil
05. Mary Is Dead
06. Sick Flick
07. None For One
08. SCG VIII: Opening Scene
09. Demonarchy
10. The Unholy Gathering
11. Heaven Sent Hell On Earth
12. And The Zombie Says
13. Break Of Dawn
14. The Night The Monsters Died
Band Website: www.lordi.org
Medium: CD
Spieldauer: 64:19 Minuten
VÖ: 16.09.2016

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Lordi
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Liveberichte

20.12.2013 Gießen (Hessenhallen) von Wulfgar

15.12.2010 Köln (Essigfabrik) von Elvis

Band website
www.lordi.org
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