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Lorraine Cross - Army Of Shadows
Review von EpicEric vom 13.09.2016 (507 mal gelesen)
Lorraine Cross - Army Of Shadows Frankreich war und ist eine hervorragende Quelle für klassischen Heavy Metal. LORRAINE CROSS aus Toulouse haben also beste Voraussetzungen, ein paar schmausige Riffs auf ihr Debutalbum "Army Of Shadows" gebannt zu haben. Und mit 'Sharpshooter' wird auch ganz formidabel vorgelegt. Das Intro glänzt mit feschen Axtfricklereien und das Solo später soll auch bestätigen, dass wir es hier mit einer Gitarrenband zu tun haben. Die Riffs zwischen den eigentlichen Kreativparts dürfen da auch mal etwas schwächer auf der Brust sein, mehr stört dieser Fokus beim Refrain, der weder seiner Bedeutung, noch seiner Position in einem Opener ganz gerecht wird.

Wir machen weiter mit 'Black Infantry' und mittlerweile ist mir auch eingefallen, an wen mich der Sänger erinnert: Klaus Dirks von MOB RULES! Für den direkten Bandvergleich ist die Mukke von LORRAINE CROSS allerdings zu erdig. Hier muss ich auch mal über den etwas dünnen Sound meckern, den Bass ausgeschlossen, aber unter'm Strich fehlt hier ein gutes Maß an Wumm. Waren wir nicht bei 'Black Infantry'? Der Song ist irgendwie komplett durchgerauscht, während ich den Absatz hier schrieb. 'One Bullet For Me' lässt da schon mehr aufhorchen, endlich mal das Gaspedal angezogen, die Tempowechsel bezeichne ich als gelungenes Experiment, mit dergleichen das Album ruhig häufiger hätte aufgelockert werden können.

'Hard To Get Out' versucht sich dieses Mal an einem großen Chorus, der aber ein wenig aus dem Fokus taumelt. Auch die Ballade (ugh) 'Die In Your Arms' hätte ich mir geschenkt. Die satten Akkordwände, mit denen uns 'Target Locked' lockt (heh), sind da eine willkommene Abwechslung, ebenso das ambitionierte Drumming. Auch 'Stray Rocket' überzeugt mit einer Prise Uptempofrische und macht sich so als Intrumental tatsächlich sehr gut. 'The Slab Was Trapped' wartet ebenso mit ziemlich fetzigen Riffs auf und bockt, ebenso der nächste unegale Titel 'At Close Range'.

Mit der eponymen Hymne erhofft man sich einen kräftigen Abschied, und der darf als gelungen attestiert werden. Sehr coole, durchdachte Parts dazwischen, mächtig Drive hinter der Rhytmusfraktion, starke Nummer, mehr als anständiges Debutalbum. Der Debutcharakter haftet dem Release allgemein stark an und ich weiß nicht, ob mich das zu einer besseren oder schlechteren Wertung oder gar nicht beeinflusst hat. Was jedoch festgestellt werden darf, ist ein ordentliches Maß an Ideen, ein schlechtes Gefühl für den Opener und gewecktes Interesse am weiteren Werdegang der Band.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Sharpshooter
2. Black Infantry
3. One Bullet for Me
4. Hard to Get Out
5. Die in Your Arms
6. Target Locked
7. Stray Rocket
8. The Slab Was Trapped!
9. Go to Hell!
10. Don't Waste Your Energy
11. At Close Range
12. Lorraine Cross
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 54 Minuten
VÖ: 26.08.2016

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Lorraine Cross
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13.09.2016 Army Of Shadows(7.0/10) von EpicEric

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