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Hatebreed - The Concrete Confessional

Review von Dudemeister vom 02.06.2016 (965 mal gelesen)
Hatebreed - The Concrete Confessional Wenn HATEBREED während ihres langjährigen Werdegangs eines bewiesen haben, dann dass sie sowohl Metal als auch Hardcore verstanden haben und ihren Fans ordentlich einzuheizen wissen. Mit ihrem Mix aus Thrashmetal und Hardcore, haben sich die Jungs rund um Jamey Jasta in den letzten 22 Jahren nicht nur ins Herz der Fans gespielt, sondern auch die großen Bühnen der Welt gerockt. Daher ist die Erwartungshaltung an ein neues Album der US-Amerikaner erfahrungsgemäß ziemlich hoch. Warum das Review erst jetzt kommt, obwohl das Ding schon seit gut drei Wochen draußen ist und ob diese hohe Erwartungshaltung erfüllt werden kann wollt ihr wissen? Keine Ahnung. Man muss sich das Ganze ja erst mal anhören und die Platte wirken lassen. "Gut Ding will Weile haben", wie der Franzose sagt. Aber jetzt soll es weder um Franzosen, noch um Zeitspannen, noch um schlechte Sprichwörter gehen, sondern um "The Concrete Confessional". Also Kopfhörer rein, Lautstärkeregler hochgedreht, auf "Play" gedrückt und auf geht's!

Mit 'A.D' beginnt die Scheibe direkt mit einem ordentlich Kracher. Ganz wie man es von einer Band dieses Kalibers erwartet, hämmern einem die Staccato-Thrashriffs um die Ohren, während Bass und Schlagzeug versuchen ein Erdbeben zu erzeugen. Frontmann Jamey Jasta shoutet sich - wer hätte das nur erwarten können? - wie ein Berserker durch den Song und lässt hierbei seinem Unmut über den amerikanischen Traum freien Lauf. Vor allem der groovige Höhepunkt in der Mitte des Songs lässt das Fanherz Freudensprünge machen. Da kann man nach dem Opener schon mal nach Luft schnappen und darauf hoffen, dass die anderen zwölf Songs ähnlich brachial sind. Leider schwindet diese Hoffnung recht schnell wieder, denn obwohl auch die anderen Tracks allesamt genau das wiedergeben, was man von HATEBREED erwartet, können sie das Level des Einstiegs leider nicht über die komplette Länge des Albums halten. Zwar sind wirklich gute Songs dabei die stark nach vorne gehen, aber eben keiner, der aus den unzähligen Liedern, die die Truppe bis dato rausgehauen hat, besonders heraussticht. Wobei das auch nicht ganz stimmt, da mit 'Seven Enemies' tatsächlich etwas um die Ecke kommt, dass man - zumindest soweit ich mich erinnern kann - bisher nicht mit den Jungs in Verbindung gebracht hat. Hier gibt's nämlich Beatdown auf die Ohren. Jetzt kann man sich fragen: "Moment mal ... Beatdown? Ist das nicht diese übertrieben stumpfe Gewaltmusik, die absolut nichts zu bieten hat außer langsamen Breakdowns, die sich lediglich auf der tiefsten Saite der Klampfe abspielen?" Ja da ist schon irgendwie was dran, aber trotzdem fügt sich 'Seven Enemies' gut in das Gesamtpaket ein und wirkt aufgrund seiner hervorstechenden Stumpfheit fast schon auflockernd. Wenn man so viel erreicht und so oft abgeliefert hat wie diese Band, darf man sich gelegentliche Stumpfheit auch schon mal erlauben. Ansonsten werden auf "The Concrete Confessional" die Grooveriffs von Thrashattacken gejagt und umgekehrt. Pures Rumgehämmere mit einer ordentlichen Portion Neckbreakpotential in produktionstechnisch einwandfreiem Gewand eben. Ganz wie man es gewohnt ist. Aber wer erwartet nach mehr als zwei Dekaden des Bestehens schon noch großartige Veränderungen oder Neufindungen? Und wozu was ändern, wenn man seinen Stil gefunden hat? Außerdem gibt's die politisch angehauchten Texte von Herrn Jasta gratis obendrauf, damit man sich nicht permanent selbst Gedanken darüber machen muss, was auf der Welt alles falsch läuft. Was will man denn mehr!? Am Ende bleibt nur zu sagen, dass Fans sicherlich nicht enttäuscht werden und bestimmt auch ein paar Perlen für sich entdecken können. Denn an Energie und Elan mangelt es auch dem bereits neunten Studioalbum nun wirklich nicht. Der Rest sollte zumindest in Songs wie 'A.D', 'In The Walls' und 'The Apex Within' reinhören, um sich selbst ein Bild zu machen.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. A.D
2. Looking Down The Barrel Of Today
3. Seven Enemies
4. In The Walls
5. From Grace We've Fallen
6. Us Against Us
7. Somthing's Off
8. Remember When
9. Slaughtered In Their Dreams
10. The Apex Within
11. Walking The Knife
12. Dissonance
13. Serve Your Masters
Band Website: www.hatebreed.com/main.asp
Medium: CD
Spieldauer: 33:28 Minuten
VÖ: 13.05.2016

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