Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2017
Hell Over Hammaburg 2017

ROCK HARD Festival 2017

Rockharz Festival 2017

Wacken Open Air 2017

Summer Breeze 2017

Iron Hammer Festival

Midnight Sin - Never Say Never

Review von T.Roxx vom 23.04.2016 (655 mal gelesen)
Midnight Sin - Never Say Never "Wer oder was sind MIDNIGHT SIN?" dachte ich mir, als ich mich entschied, dieses Review zu schreiben. Sleaze ist ja nicht unbedingt verkehrt und vielleicht haben die Jungs ja außer dem zugegebenermaßen recht kitschigen Bandnamen musikalisch etwas zu bieten. Die vorliegende Single "Never Say Never" zwingt mich quasi dazu, mich etwas näher mit den Herrschaften zu beschäftigten. Da das Label nicht so viele Informationen mitlieferte, war mal wieder investigativer Journalismus gefragt. Die Band kommt aus Italien und hat 2014 ihr erstes Album "Sex First" veröffentlicht. Die vorliegende Single, die ausschließlich digital erhältlich ist, soll die Wartezeit bis zum neuen Album verkürzen und bietet zwei neue Songs und eine Coverversion des Stones-Klassikers 'Satisfaction'. Na super ...STONES-Coverversion ... Ich persönlich halte ja die STONES für eine der langweiligsten Bands dieses Universums, weshalb sich meine Spannung doch arg in Grenzen hält. Aber ich muss sagen, das Cover gefällt mir wesentlich besser als das Original (okay, das war nicht so schwer, ich gebe es zu). Sehr frech, den Song partiell mit Double-Bass-Attacken zu unterlegen, auch die Gitarren machen mehr Dampf als im Original. Die rotzige Stimme des Sängers Albert Fish, die zu der Musik passt, wie die berühmte Faust auf's Auge (so eine Art italienischer Vince Neill), rundet das Cover ab. Sehr geile Geschichte!

Die beiden Eigenkompositionen hauen musikalisch in dieselbe Kerbe. 'Never Say Never' ist ein derber Partyrocker, bei dem das Organ von Fish richtig gut zur Geltung kommt. Natürlich werden alle Genre-Klischees bedient, sei es der typische Text oder das knackige Gitarrensolo (wobei ich zugeben muss, dass Twin-Soli-Passagen nicht so häufig bei Sleazern vorzufinden sind) - aber sind wir doch mal ehrlich, das muss bei Sleaze so, wer erwartet hier ernsthaft sozialkritische oder gar politische Texte? Eben. Wo wir gerade bei Klischees sind: die zweite Eigenkomposition 'BJ@Job' erinnert nicht nur vom Text arg an STEEL PANTHER, was ich persönlich etwas schade finde, da diese Nummer gegenüber den anderen beiden etwas abflacht. Alles in allem machen die 3 Songs sehr viel Spaß und zeigen, dass sich die Italiener nicht vor Größen wie den bereits genannten STEEL PANTHER, CRAZY LIXX oder CRASH DIET verstecken müssen. Gut, zu den Altmeistern des Genres fehlt ihnen noch ein Fünkchen, aber das haben sie mit nahezu allen neueren Vertretern des Genres gemeinsam. Ich bin gespannt auf das nächste Album und vergebe knackige 9 Punkte für die 3 Songs, wobei schon das Cover von 'Satisfaction' 10 Punkte allein eingeheimst hätte. Saustark!

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Never Say Never
02. BJ @Job
03. Satisfaction
Band Website:
Medium: EP
Spieldauer: 13:00 Minuten
VÖ: 01.04.2016

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

23.04.2016 Never Say Never(9.0/10) von T.Roxx

09.11.2017 One Last Ride(6.5/10) von Elvis

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!