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Striker - Stand In The Fire

Review von EpicEric vom 09.03.2016 (1301 mal gelesen)
Striker - Stand In The Fire STRIKER sind ja nun schon länger kein unbeschriebenes Blatt mehr. Nach etlichen Touren, viele davon auch durch Deutschland führend, und nunmehr vier Alben, die pünktlich im Zwei-Jahrestakt seit 2010 erscheinen, darf man die kanadischen Traditionalisten getrost aus dem Newcomer-Register streichen.

Das Neuwerk trägt also den Namen "Stand In The Fire" und der vorab veröffentlichte Song 'Too Late' hat schon die ein oder andere Augenbraue in den Fanriegen gehoben, da außerdewöhnlich poppig. Nun ging die Entwicklung von der SAVAGE GRACEesken "Eyes In The Night" zum Drittwerk "City Of Gold" hin ja bekanntlich großflächig zu choruszentrischem Midtempogerocke, wenn auch Shreds und Doublebass weiterhin das Feld dominierten. Hier wird diese Entwicklung weiter fortgeführt.

Na gut, 'Phoenix Lights' richtet in den ersten Takten die Erwartungen in eine andere Richtung, das powerchordlastige Riffing möchte aber lieber von POISON sein und auch sonst bleibt der Titel im Midtempo. Da fühlt sich das flottere 'Out For Blood' fast alibihaft an und zu 'Too Late' wurde schon alles gesagt. Erst der Titeltrack hätte instrumental auf einem der Frühwerke einen Platz finden können, versäumt aber ein schnittiges Hook.

Habe ich eben POISON erwähnt? 'The Iron Never Lies' fällt definitiv in die selbe Sparte.
Der nächste erwähnenswerte Moment ist die Bridge von 'United', die aber auch nicht das ist, was man auf einer STRIKER-Scheibe erwartet. Oder sich vielmehr wünscht. Danach sorgt 'Better Times' noch für einen kleinen Ausflug jenseits der 120 bpm, ehe "Stand In The Fire" mit 'One Life' egal endet. Einzig das Instrumental 'Escape From Shred City' erinnert hier noch an die alten Glanztaten, zählt aber natürlich nur halb, da keine Vocals. Denen fehlen in den restlichen Songs die Screams und die Aggression, die aber auch irgendwie fehl am Platz wären.

Die ersten ein, zwei Alben waren eine mehr als gelungene Verneigung vor dem alten, amerikanischen Power Metal. "City Of Gold" entfernte sich aus dieser Richtung, punktete aber an den richtigen Stellen mit den richtigen Arrangements, um das auszumerzen. "Stand In The Fire" zieht keinen der Trümpfe beider Phasen und ich kann mir nicht mal vorstellen, ob sich das für mich nur des Stilwechsels wegen so anfühlt oder ob ich einer Debutantenband mit dem gleichen Album schlicht Ideenarmut attestieren würde. Das Album hat für mich jedenfalls keine nennenswerten Momente, die einen STRIKER-Fand glücklich machen würden und darf sich mit der "Handwerklich gut, aber..."-Plakette ins mittlere Bewertungsfeld stellen.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Phoenix Lights
02. Out for Blood
03. Too Late
04. Stand in the Fire
05. The Iron Never Lies
06. Escape from Shred City
07. Outlaw
08. Locked In
09. United
10. Better Times
11. One Life
Band Website: http://www.striker-metal.com/band/
Medium: CD
Spieldauer: 43 Minuten
VÖ: 05.02.2016

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