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Avantasia - Ghostlights

Review von T.Roxx vom 22.02.2016 (795 mal gelesen)
Avantasia - Ghostlights Die Erwartungen nach "The Mystery Of Time" an das nächste AVANTASIA-Album waren hoch und ich kann mein Fazit schon vorweg nehmen: "Ghostlight" wird allen Erwartungen gerecht, vom schmucken Cover über die von Tobias Sammet erdachte Story bis hin zur Musik. Das Gesamtkonzept geht einmal mehr vollkommen auf. In zwölf Songs mit einer Gesamtspielzeit von 70 Minuten nehmen AVANTASIA ihre Fans auf eine musikalische Reise der Superlative mit – inklusive einer Menge hochkarätiger Gastmusiker. Stilistisch erwarten den Hörer Genre-treuer Power Metal und ausgefeilte Arrangements - also eigentlich alles wie immer im Hause AVANTASIA.

Schon der Opener 'Mystery Of A Blood Red Rose' gibt die Richtung des Albums vor: dynamische Wucht, harmonisch eindrucksvolle Übergänge, schöne Klavierparts, melodischer Rock, druckvoller Sound, Gospelchöre im Background – eingängig und qualitativ hochwertig! Klotzen statt kleckern ist die Maxime von AVANTASIA. Das zwölfminütige 'Let The Storm Descend Upon You' überzeugt mit einem schaurig-schönen Klavierthema, düsteren Chören, epischen Gitarrensoli und einem satten Orchesterarrangement. Die Co-Vocals steuern hier Jørn Lande und PRETTY MAIDS-Röhre Ronnie Atkins bei, während bei dem starken 'The Haunting' der Gesang von Dee Snider dominiert wird. Das düstere 'Seduction Of Decay' wird gesanglich von Tobias Sammet und Geoff Tate bestritten. Letzterer zeigt hier eindrucksvoll, dass mit ihm als Sänger immer noch zu rechnen ist. Großartig! Der Titelsong 'Ghostlights' ist ein typischer AVANTASIA-Song: eine Mischung aus Power- und melodischem Speed Metal, der gut nach vorn geht und mitreißt. 'Draconian Love' beginnt mit seltsamen elektronischen Keyboards, fällt insgesamt etwas poppig aus, mit einer leichten Gothic-Schlagseite. Dieser Song ist das größte Experiment der Platte - wobei ich mit keinem Experiment gerechnet habe. Aber dieses ist geglückt; auch wenn das sicher viele anders sehen werden. Für 'Master Of The Pendulum' wurde NIGHTWISH-Bassist Marco Hietala engagiert. Hier wird ordentlich Gas gegeben, feine Sache! 'Isle Of Evermore' wird durch WITHIN TEMPTATION-Sängerin Sharon den Adel stimmlich veredelt. Mit 'Babylon Vampyres' wird wieder der gesamte Bombast aufgefahren, für den AVANTASIA bekannt ist. Sehr interessant ist der dynamische Wechsel in 'Lucifer', das von tragischer Klavierballade in eine Symphonic Metal-Hymne umschwenkt. Echt grandios! 'Unchain The Light' ist das vorweg genommene Finale - hier wird alles, aber wirklich alles ausgepackt, was Genre-Fans so lieben. Ich prophezeihe mal, dass es live bei diesem Song niemand auf den Sitzen hält. Dagegen wirkt der wirkliche Abschluss mit 'A Restless Heart And Obsidian Skies' etwas schwach, obwohl auch das alles andere als ein schwacher Song ist.

Jetzt habe ich noch gar nicht groß das Goldkehlchen Michael Kiske erwähnt - der ist natürlich auch am Start. Aber seine gesanglichen Leistungen noch besonders herauszuheben, ist wie Eulen nach Athen tragen.

Nach so einem langen Review gibt es nur ein kurzes Fazit: Kaufen!

Gesamtwertung: 10.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Mystery Of A Blood Red Rose
02. Let The Storm Descend Upon You
03. The Haunting
04. Seduction Of Decay
05. Ghostlights
06. Draconian Love
07. Master Of The Pendulum
08. Isle Of Evermore
10. Lucifer
11. Unchain The Light
12. A Restless Heart And Obsidian Skies
Band Website: www.tobiassammet.com/de
Medium: CD
Spieldauer: 70:28 Minuten
VÖ: 29.01.2016

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