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Fleshgod Apocalypse - King
Review von Eddieson vom 21.02.2016 (625 mal gelesen)
Fleshgod Apocalypse - King Klotzen statt kleckern! Unter diesem Motto sind die Italiener ins Studio gegangen um mit "King" ein wahres Feuerwerk an Bombast und Opulenz einzuspielen. Aber Bombast, Opulenz und FLESHGOD APOCALYPSE gehören nun mal zusammen, wie die Krawatte zum Mann oder das Hail zu Satan. Schon vor "Labyrinth" wurden große Worte gespuckt, von Masterpiece war die Rede, was sich letztendlich auch für viele bewahrheitete, und auch vor der Veröffentlichung von "King" glänzte Bandchef Francesco Paoli nicht durch Bescheidenheit.

In Endeffekt wird dem Hörer hier wieder einiges abverlangt. Vielschichtige Songs, die knapp an der Reizüberflutung grenzen, sind auf "King" enthalten. Songs, die dominiert werden, von schneidigen Riffs, einem Schlagzeug, das groovt und blastet, Sänger Tommaso Riccardis, der growlt, singt oder beschwörend ins Mikro spricht und hinter dem allen sich majestätische und orchestrale Klangwelten erheben. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, die Songs sind bis in kleinste Detail durchdacht und komponiert. Eine entsprechend cleane Produktion ist dabei natürlich Pflicht. Je öfter die Platte läuft, desto mehr kleine Details findet man, die das Album immer weiter und weiter wachsen lassen. Operndiva Veronica Bordacchini liefert dann auch noch einen Beitrag zu 'Cold As Perfection', 'Syphilis' und 'Paramour (Die Leidenschaft Bringt Leiden)', wobei man sich letzteren auch hätte schenken können, denn der Song nimmt schon etwas die Dynamik aus einem Album, welches doch sonst vor Dynamik nur so strotzt.

Schon gleich zu Beginn des Albums hauen sie mit 'In Aeterum' und dem folgenden 'Healing Through War' zwei derbe Highlights raus, dass man meinen könnte sie hätten ihr Pulver schon verschossen, doch die Italiener schaffen es die Messlatte der beiden Songs konstant hochzuhalten, bis auf besagtem 'Paramour', dem auch gegen Ende mit dem Groover 'Gravity' und dem 7-Minuten-Epos 'Syphilis' weitere Highlights folgen.

"King" ist ein Album voller Details, voller starker Songs, voller Dramatik und Emotionen. Ein Album, welches mit Bedacht gehört werden sollte, damit es seine volle Kraft und Vielfältigkeit entwickeln kann, denn dann ist dieses Album wirklich "King". Hail to FLESHGOD APOCALYPSE! Hail to the King!

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Marche Royale
02. In Aeternum
03. Healing Through War
04. The Fool
05. Cold As Perfection
06. Mitra
07. Paramour (Die Leidenschaft Bringt Leiden)
08. And The Vulture Beholds
09. Gravity
10. A Million Deaths
11. Syphilis
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 57:25 Minuten
VÖ: 05.02.2016

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