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Erimha - Thesis Ov Warfare

Review von grid vom 30.10.2015 (1368 mal gelesen)
Erimha - Thesis Ov Warfare Hoppla, sind das dieselben ERIMHA, also die kanadischen Schwarzmetaller, die sich mit deutlichem DIMMU-Einschlag sinfonisch aggressiv durch den Vorgänger "Reign Through Immortality" geblastet haben? Ja, das sind sie und sie sind zwei Jahre später mit "Thesis Ov Warfare" fast nicht mehr wiederzuerkennen und das ist nicht nur gut so, das ist sogar richtig klasse …

Nicht nur dass ERIMHA im Jahr 2015 als Quartett aktiv sind, das aus Gore (Gesang), den beiden Gitarristen Kthien und Kronik sowie Ksaos (Schlagzeug) besteht, sondern dass sie mich gleich mit den ersten Tönen eiskalt überraschen. Melancholie pur spülen sie mir mit dem Opener 'Battle For Concealed Star' zum Auftakt in die Ohren und die schwermütige und epische Ausrichtung gefällt mir sofort. Sinfonik bleibt als Schlaglichtattacke aus und hat anno 2015 nur noch dezent stimmungsuntermalenden Charakter im Werk der Kanadier, die jetzt ihre Songs länger fassen und vielschichtiger gestaltet haben. Das größte Pfund, mit dem ERIMHA auf "Thesis Ov Warfare" wuchern, ist die melancholische Atmosphäre. Sie bestimmt in weiten Teilen das Bild der langen Songs, die aber mit spannend eingepassten Gitarrensoli ('War Within', 'Hymn For The Fallen') und genügend Bewegung in den (meist mittleren) Geschwindigkeiten auch reichlich Kampfgeist transportieren, passend zum Ausdruck gebracht durch gutturales Bellen und Heisergesang. Natürlich legen ERIMHA auch mal richtig los ('The First Law'), dann brechen sie den Hörfluss anregend auf und warten immer mit ein paar Besonderheiten auf, an denen das Ohr hängen bleibt. Den leichten Melodien, die durch 'Hymn For The Fallen' tragen, wünschte ich allerdings Endlosigkeit, so wunderbar entrücken sie mich der Welt. Keine Frage, dieser Song ist für mich das absolute Highlight der Platte. Auch das an- und abschließende 'Transcendental Inception' ist nach heftigem Treiben gegen Ende noch einmal ein Angriff aufs Gemüt, wenn mit einer Klaviereinlage und weiblicher, lautmalender Stimme Verlorenheit, Leere und Trauer nachempfunden werden.

Fazit: ERIMHA ergänzen auf "Thesis Ov Warfare" ihren nunmehr nur noch sinfonisch sanft unterlegten melodischen Black/Death Metal mit melancholischer Schwere und Epik. Damit legen sie ihr vielseitigstes und bislang bestes Album vor. Noch Fragen? "Thesis Ov Warfare" anhören … und zwar von 'Battle For Concealed Star' bis 'Transcendental Inception'.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Battle For Concealed Star
02. The Process Of Reversal
03. Fragmented Existence
04. Ethereal Optic
05. The First Law
06. War Within
07. The Mark Of Liberation
08. Imperactive Circles
09. Hymn For The Fallen
10. Transcendental Inception
Band Website: reverbnation.com/erimha
Medium: CD
Spieldauer: 64 Minuten
VÖ: 30.10.2015

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