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Abstracter - Wound Empire

Review von grid vom 10.02.2015 (1078 mal gelesen)
Abstracter - Wound Empire Nach drei Jahren schließen ABSTRACTER an ihr Debüt "Tomb Of Feathers" mit "Wound Empire" an und sofort fällt auf, dass die Jungs aus Oakland (Kalifornien) im Jahr 2015 ihre crustigen Ausbrüche etwas zurückgefahren haben und auch das Tempo gedrosselt wurde. Durch stetiges Sammeln, Bündeln und Verdichten ihrer energetischen Doom/Sludge-Mischung entwickeln die Songs eine ungeheuere zerstörerische Wucht, die in unausweichlichen Zusammenbrüchen endet. Packender und emotionsstarker Gesang begleitet die massiven Riffs. Innerhalb ihrer im Schnitt zehn Minuten langen Lieder holen ABSTRACTER allerdings nie so weit aus, als dass sie sich in ihren dunklen Klanggebirgen verlieren würden. Die Songs sind durchgängig dicht und straff arrangiert und garantieren nicht nachlassende Spannung. Wuchtig-hypnotisch quillt 'Lightless', einer dichten schwarzen Nebelwand gleich, aus den Boxen und füllt den Raum mit erstickender Atmosphäre. 'Open Wounds' wälzt sich mit selbstzerstörerischer Zielstrebigkeit einem grandiosen Songfinale entgegen und ist für mich eindeutig der Höhepunkt des Albums. Mattia Alagna schreit seine Verzweiflung heraus und liefert über die gesamte Spielzeit eine äußerst aufwühlende gesangliche Leistung. Bei 'Glowing Wounds' zieht er mit klarer Stimme die Worte in ungewohnte Längen und bewegt sich für ein paar Minuten in lichteren, psychedelischen Gefilden. Doch allzu lange hält diese Stimmung nicht an, dann stürzt er sich wieder mit der vollen Kraft seiner rauen Stimme in die alles verzehrenden Strudel dieses brodelnden Infernos.

FAZIT: ABSTRACTER werden den Kreis ihrer Fans mit "Wound Empire" ausweiten, denn sich auf die dunkle Intensität dieser Scheibe einzulassen und in ihr zu versinken, ist ein kathartisches Erlebnis.


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Lightless
02. Open Veins
03. Cruciform
04. Glowing Wounds
Band Website: www.abstracterband.com
Medium: CD
Spieldauer: 42:12 Minuten
VÖ: 10.02.2015

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