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Lordi - Scare Force One

Review von Elvis vom 27.11.2014 (1239 mal gelesen)
Lordi - Scare Force One Ob man sie nun mag oder nicht: LORDI ziehen ihr Ding gnadenlos durch! Nur gut 1,5 Jahre nach dem letzten Album "To Beast Or Not To Beast" sind die finnischen Monster um ihren Chef Mr. Lordi wieder mit einem neuen Album am Start. "Scare Force One" heißt das im typischen Bandstil betitelte aktuelle Werk und man durfte durchaus gespannt sein, was die Band diesmal kredenzt. Schließlich war das letzte Album für LORDI-Verhältnisse doch recht hart und metallisch ausgefallen.

Erwartungsgemäß geht es beim siebten Album mit dem SCG-Intro los, bevor der erste Song gleich der Titelsong ist. Der ist zwar an sich durchaus typisch LORDI, aber irgendwie auch nicht. Die Selbstbeschreibung, dass das Album einen recht experimentellen Charakter hat, würde ich durchaus unterschreiben. Neben dem Intro und den Soli 'Amen's Lament To Ra II' und 'Hella's Kitchen' sind die zehn neuen Songs schon nach ein paarmal Hören gar nicht so viel anders als man es kennt ... aber eben irgendwie schon. Beim Songwriting hat man sich hier mal in ein paar andere Richtungen ausgetobt, weswegen das Material zu Beginn ein bisschen sperriger daherkommt, als man es teils schon kannte. Songs wie 'Monster Is My Name', 'Cadaver Lover', die Single 'Nailed By The Hammer Of Frankenstein' oder das feine 'Sir, Mr. Presideath, Sir!' bieten aber doch nach kurzer Zeit genug Wiedererkennungswert, damit der geneigte LORDI-Fan nicht am Ende doch verstört wird. Letztlich ist es das alte Problem, ob man den Fans mehr der gewohnten Kost serviert oder statt alten Weins in neuen Schläuchen doch mal ein paar andere Wege geht. Ordentlich produziert wurde "Scare Force One" jedenfalls auch, diesmal sogar direkt in Finnland.

Wer LORDI mochte, wird sie auch 2014 mögen - aber doch ein paar Umläufe mehr benötigen als ein so eingängiges Werk wie etwa "Arockalypse". Schlimm ist das nicht, sondern eher mutig. Letztlich machen die finnischen Monster ihre Alben nicht nach dem Gesichtspunkt, ob es besonders gut ankommt, sondern worauf sie selbst Lust haben. Und schlecht ist das auch diesmal keinesfalls.



Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. SCG7: Arm Your Doors And Cross Check
02. Scare Force One
03. How To Slice A Whore
04. Hell Sent In The Clowns
05. House Of Ghosts
06. Monster Is My Name
07. Cadaver Lover
08. Amen's Lament To Ra II
09. Nailed By The Hammer Of Frankenstein
10. The United Rocking Dead
11. She's A Demon
12. Hella's Kitchen
13, Sir, Mr. Presideath, Sir!
Band Website: www.lordi.org
Medium: CD
Spieldauer: 48:04 Minuten
VÖ: 31.10.2014

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15.12.2010 Köln (Essigfabrik) von Elvis

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