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Triosphere - The Heart Of The Matter
Review von Opa Steve vom 23.11.2014 (746 mal gelesen)
Triosphere - The Heart Of The Matter TRIOSPHERE aus Norwegen sind in ihrer Klasse leider immer noch ein Geheimtipp. Trotz Tour mit vielen Bands und besonderer Förderung durch Blacky Lawless haben sie den Opener-Slot noch nicht wirklich verlassen können. Dabei sehe ich jeden Monat dutzende Bands auf Tour und in Magazinen, die deutlich hinter der Qualität von TRIOSPHERE agieren. Manchmal ist das Leben eben ungerecht, aber vielleicht kann das dritte Album helfen, dass sie endlich aus dem Schatten treten und sich 2015 ein paar gute Slots on stage sichern können. Denn auch live ist die Band um Gitarrenhexer Marius Bergesen eine richtige Wucht.

Dem dritten Album sagt man ja bekanntlich nach, dass es ein verflixtes ist und über die Zukunft einer Band entscheiden kann. Auf ihrem Debüt "Onwards" und dem Nachfolger "The Road Less Travelled" haben sich die fünf ihre Trademarks definitiv erspielt, wobei das Debütalbum mehr Headbanger war und der Nachfolger etwas weniger Kanten hatte. Doch auf dem aktuellen "The Heart Of Matter" reißen die Norweger die Extreme ihrer bisherigen Werke zusammen und schmieden ein fantastisches Album, welches die Headbanger-Härte mancher Debüt-Titel mit den ausgefeilten Melodie-Arrangements des Nachfolgers verbindet. Die Dynamik wird dadurch nochmal ein Stück stärker. Die Melodien von den Gitarrenleads und Idas Power-Röhre sind wieder über jeden Zweifel erhaben, immer wieder sogar nahezu so göttlich, dass es den Hörer auf Anhieb die Glückshormone in die Venen ballert. TRIOSPHERE sind der Beweis, dass man Metal auch mit extrem positiven Vibes spielen kann, ohne an Power, Härte und Pathos zu verlieren. Natürlich ist bei Melodic Power Metal immer ein bisschen die Gefahr, dass zu viel Melodie in Richtung Zuckergrenze und damit Karies tendiert. TRIOSPHERE nähern sich dieser Grenze immer wieder haarscharf an, vor allem bei der schmalzigen (aber objektiv wunderbar gesungenen) Ballade 'Virgin Ground'. Das verhindert auch die Höchstnote dieses Reviews, denn man wird in der Nähe dieser Grenze immer aufmerksam und nervös, auch wenn sie nie einen Fuß darüber setzen. Ich möchte aber gar nicht weiter Worte darüber verlieren, sondern nochmal versichern, welche Qualität hier geboten wird. Richtig geile Headbanger wie 'Relentless' (Götter-Refrain!) oder 'The Sentinel' greifen richtig bissig an und werden durch Double Bass nach vorn getrieben. Und bei aller Härte und Marius' skalpellartiger Gitarrenarbeit vergessen sie wirklich nie (und damit meine ich: NIE!) die Melodie. Die verhältnismäßig kleine Powerfrau Ida Haukland ist mit ihrer kraftvollen Stimme wieder ganz groß dabei und die auch bassspielende Skandinavierin ist für mich eine der besten Metal-Sängerinnen, die es überhaupt gibt.

Mitreißende Metal-Hymnen mit Power, starke Produktion, ein grandioser Lead-Gitarrist, eine super Stimme und eine tighte Band. Jeder, der auf Power und Melodie in waschechtem Metal-Gewand steht, MUSS diese Band einfach gehört haben.

Gesamtwertung: 9.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. My Fortress
02. Steal Away The Light
03. The Sentinel
04. Breathless
05. Departure
06. The Heart’s Dominion
07. As I Call
08. Relentless
09. The Sphere
10. Remedy
11. Storyteller
12. Virgin Ground
Band Website: www.thetriosphere.com
Medium: CD
Spieldauer: 54:21 Minuten
VÖ: 07.11.2014

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18.12.2009 Andernach (Juz-Liveclub) von Opa Steve

04.05.2007 Andernach (Juz-Liveclub) von Opa Steve

Band website
www.thetriosphere.com
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