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Invade - Reflection

Review von EpicEric vom 20.10.2014 (581 mal gelesen)
Invade - Reflection Aus Schweden debutiert die Band INVADE mit ihrem Album "Reflection". Kompositorisch hat sich ex-THRASH A.D.-er Bandkopf und Gitarrero Anders Jönsson einiges aufgehalst und das Projekt involviert neben ihm noch zwei Sänger bzw. einen Sänger und eine Sängerin. Der hier dargebotene Power Metal verschmilzt vielerorts mit moderneren Spielarten und dürfte an sich schon so einige Scheuklappen bei der Traditionalistenfront zum Flattern bringen.

Das Intro 'Welcome' geht fließend in den Sinnabschnitt 'The Story' über, wo man auf einen zu transparenten Aufbau verzichtet hat. Stattdessen rifft sich Jönsson ambitioniert durch ein Gefuchtel rhythmischer Breakdowns, der Sound ist dabei ebenso zeitgemäß wie die Rhythmik. Meiner bescheidenen Meinung nach nicht die beste Wahl für einen Opener, da der Song ein treibendes Element missen lässt und an sich ziemlich konfus klingt. Was danach wiederum mit 'Dark Side Of The Devil' abgebrannt wird, kann schwer bemängelt werden; hier wird schön bodenständig geballert und an sich 'ne ziemlich runde Sache gemacht. Rifftechnisch ist auch einiges Cooles dabei, oft bewegt man sich aber weiterhin in der metallischen Moderne und Querverweise auf die alten schwedischen Helden sind nur nuancenhaft zu erahnen.

'Awaken From The Dream' erweitert das musikalische Spektrum um Industrial-Anleihen und die Breakdowns und Synthies machen den Song einerseits für Traditionalisten nur sehr schwer erträglich, andererseits darf hier der Doppelbesetzung hinterm Mikro applaudiert werden, die wirklich einige sehr geile Momente formen. Der männliche Gesang widersteht dabei dankbar der Versuchung, sich dem musikalischen Gewand anzubiedern und in emo-mäßige Schluchzorgien zu verfallen; der weibliche Part widersteht unterdessen eisern dem Synthieteppich und legt seinerseits eine sehr knallige Performance hin. 'I'm The One' unterstreicht einmal mehr die kompositorische Finesse, die man angesichts der weniger erträglichen Momente bisher hätte übersehen können und ist wieder bodenständiger und hätte so oder so ähnlich auch Anfang bis Mitte der Neunziger gehört werden können.

Was man von "Reflection" erwarten kann, ist mit diesen Songs schon gut umrissen. Moderner Schnickschnack, für den man wirklich empfänglich sein muss, stellenweise sehr cooles Songwriting und ein Sängerduo, das zusammen wirklich zu brillieren vermag. Parts, die ich als Höhepunkte deuten würde, kriegen als solche leider kaum Luft zum Atmen, weil sie stets bis zu den Knien im unmetallischsten Alternativmock stecken. Interessante Hörerfahrung, handwerklich überaus kompetent und zu 0% Material für 'nen Blindkauf.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Welcome
02. The Story
03. Dark Side Of The Devil
04. Awaken From The Dream
05. I'm The One
06. As Truth Unfolds
07. The Storm Theme
08. Storm from Within
09. Set You Free
10. Define My Vengeance
11. I Walk My Dreams
12. In Search Of Myself
13. Call Of The Angels
Band Website: www.invade.se
Medium: CD
Spieldauer: 53 Minuten
VÖ: 28.01.2014

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20.10.2014 Reflection(5.0/10) von EpicEric

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