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Stallion - Rise And Ride
Review von Opa Steve vom 17.09.2014 (852 mal gelesen)
Stallion - Rise And Ride Du hast auf deiner Kutte nur Patches von vor 1989? Du kannst an Oberlippenbärten und Vokuhilas nichts Peinliches finden? Deinen Abend verbringst du am liebsten in der Metal-Kneipe deiner Wahl, wo du zum Bier nicht rumlaberst, sondern Musik hören möchtest? Dann sind STALLION dein 2014er Orgasmus! "Rise And Ride" fühlt sich der Tradition des Metals nach dem NWOBHM-Siegeszug verpflichtet. Statt brutalster Metal-Distortion gibt es einen Gitarrensound, wie ihn SAXON zu ihren Glanzzeiten hatten. Auch der Gesang ist von Stil bis Mix original. Es wird schön rau gekreischt und die Eier gequetscht, Erinnerungen an eine Mischung aus Halford und Dirkschneider werden wach (wenn auch 1-2 Level schwächer). Der Opener 'Rise And Ride' dient gleichermaßen als Intro, welches erst einmal die klassische Metal-Stimmung heraufbeschwören soll. Ein bisschen "Spinal Tap" ist das schon, aber wer's damals erlebt hat, der kann sich sein Grinsen nicht verkneifen, und irgendwie ist das auch schön. Auch das leicht an JUDAS PRIEST angelehnte 'Streets Of Sin' klingt so retro und pflichtgemäß ins damalige Hard'n'Heavy-Korsett eingeschnürt, dass man es 30 Jahre später schon ein bisschen mit Humor nimmt. Denn STALLION versuchen erst gar nicht, ein Genre, in dem schon alles gesagt wurde, künstlich aufzufrischen. Stattdessen greifen sie zielsicher zu und haben trotz ihres jungen Alters alle Hausaufgaben in Geschichte gemacht. Damit ist eigentlich schon alles gesagt, was es zu dieser Scheibe zu sagen gibt. Wer genau diesen Ur-Metal sein Eigen nennt, der findet hier kein neues Material, aber eine vollwertige Befriedigung seines Geschmacks. Auch darf es bei manchen Titeln wie 'The Right One', 'Wild Stallions' (geil!), dem variablen 'Stigmatized' und 'Canadian Style' auch mal richtig flott an der Grenze des frühen Speed Metals abgehen. Als Minuspunkt möchte ich allerdings noch den Gesang anführen, denn das schrille Gekreische ist fast immer in der gleichen Tonlage und der Sänger agiert auch immer hart am Rand seines technischen Könnens (die "Ouhaaaaahahaaa"-Chöre bei 'The Devil Never Sleeps' sind schon bisschen peinlich). Ich weiß, das "muss so", aber auf Dauer ist diese Variante leider etwas ermüdend.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Rise And Ride
02. Wild Stallions
03. Streets Of Sin
04. Stigmatized
05. Canadian Steele
06. Bill To Pay
07. Watch Out
08. The Right One
09. The Devil Never Sleeps
10. Wooden Horse
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 42:58 Minuten
VÖ: 12.09.2014

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