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Spellcaster - Spellcaster

Review von EpicEric vom 05.07.2014 (959 mal gelesen)
Spellcaster - Spellcaster SPELLCASTER haben sich vielleicht etwas im Namen vergriffen. Der klingt nämlich irgendwie nach Fantasy-Kitsch und den dazugehörigen Subgenres melodiösen Metals. Das dachten sich auch zwei Bands aus Malaysia und Russland, aber nicht jene hier aus Portland von jenseits des Atlantik. Was sie sich gedacht haben, ist nicht überliefert und auch überhaupt nicht wichtig. SPELLCASTER - "Spellcaster" - Heavy Metal!

Hier handelt es sich um das zweite Album der Band nach dem 2011er-Debut "Under The Spell". Keine Ahnung, was davor passiert ist, aber 2011-2014 dürfte so etwa nonstop "IN SOLITUDE hören!!" im Terminkalender des Fünfers gestanden haben. Passend dazu ist der Umstand, dass der aktuelle Sänger erst nach dem Erstlingswerk das Mikro zückte, aber ich schweife ab - die Vocals sind jedenfalls denen der Schweden fast identisch und auch das Songwriting weist Parallelen auf, das mit dem höheren, düsteren Gesang eine Symbiose eingeht. Der Unterschied liegt im Härtegrad, der bei SPELLCASTER deutlich näher bei der Chains 'n' Leather-Marke liegt. Im Ganzen lässt sich "Spellcaster" aber eher noch als atmosphärisch als als Geschepper klassifizieren.

Das Intro 'The Fading Light' erinnert, gemäß der Vorbilder, doch ein Stück an KING DIAMOND, das aber nur am Rande, um den allgemeinen Klang ins rechte Bild zu rücken, der sich mit 'As Darkness Falls' doch wieder ein Stück von den zuvor genannten Namen entfernt und mit schön heaviem Sound punktet. Mit Einsetzen des Gesangs zerrt sich der Song dann in diese wunderbare Grauzone zwischen Härte und Atmosphäre, die in einem Chorus gipfelt, der fast wieder danach schreit, hier auf die Band mit "I" zu verweisen.

Das Album ist mehr oder weniger 100% dieses Gegen- und Miteinander zweier völlig unterschiedlicher kompositorischer Subtexte und wie gut das funktioniert, kann man sich kaum vorstellen, wenn man es nicht gehört hat. Ja, das war die Kaufempfehlung! SPELLCASTER ziehen verdammt eigenständigen Heavy Metal auf, ein Album, das durchweg super klingt, geilen Sound hat und einfach funktioniert.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Fading Light
02. As Darkness Falls
03. Bound
04. Ghost of My Memory
05. Premonition
06. Haunted
07. Run Away
08. Eyes of Black
09. Clockwork
10. Voyage
Band Website: www.Facebook.com/spellcasterpdx
Medium: CD
Spieldauer: 47 Minuten
VÖ: 01.07.2014

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05.07.2014 Spellcaster(8.0/10) von EpicEric

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