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Emmure - Eternal Enemies

Review von Dudemeister vom 26.05.2014 (1180 mal gelesen)
Emmure - Eternal Enemies Bei der Einleitung wird's schon schwierig. Wie beschreibt man denn die Art von Musik, die EMMURE zum Besten geben? Generell ist deren Mucke ja durchaus sehr metal- und vor allem corelastig. Tief gestimmte, effektlastige Gitarren und dazu das hasserfüllte Rumgeschreie seitens Frontmann Frankie, in Kombination mit Schlagzeugparts, welche die Erde beben lassen, zeichneten die Band auf nahezu allen Alben aus. Dennoch würde ich nicht behaupten wollen, dass EMMURE eine Metalcore-Band ist. Es fällt auch schwierig, Vergleiche zu anderen Bands zu ziehen, da es eigentlich keine andere Band wie EMMURE gibt. Ihre neue Scheibe nennt sich "Eternal Enemies" und soll laut eigener Aussage des Sängers (via Facebook/Twitter) das "brutalste" Album der Bandgeschichte sein.

15 Songs gibt's auf diesem Album zu hören. Wer EMMURE kennt, weiß auch, dass nahezu alle Songs auf Grooveriffs aufbauen und das Mid- und Downtempo eigentlich nie verlassen. So ist es auch auf ihrem neuen Werk. Grooveriffs noch und nöcher werden euch hier im Wuchtsound präsentiert. Der Sound der Band hat sich generell seit ihrem ersten Album nur dahingehend verändert, dass er etwas weniger roh klingt. Auf "Eternal Enemies" klingt er etwas klinischer, irgendwie steriler als noch auf älteren Scheiben ("The Respekt Issue", "Goodbye To The Gallows") der Band. Dadurch geht leider ein bisschen die rohe Gewalt, die EMMURE noch auf diesen Alben auszeichnete, verloren. Dies betrifft vor allem die Gitarren und den Gesang. Zwar klingt Frankie Palmeri größtenteils noch immer so irre wie der angepisste Bruder des Jokers, trotzdem kommt dies eben aufgrund des Sounds etwas weniger zur Geltung. Außerdem haut er hier gesanglich, mehr als auf den anderen Alben der Band, HipHop-Flows über die Instrumentalarbeit, was stimmig klingt, aber eben auch den Wahnsinn aus der Band nimmt. Zu den Songs selber ist zu sagen, dass diese zwar alle grooven und auch irgendwie einschlagen wie Bomben, allerdings auch auf gewisse Art und Weise allesamt ziemlich gleich klingen. Melodien oder andere Arten der Abwechslung, die auf älteren Alben zwar schon rar gesät, aber dennoch vorhanden waren, sucht man auf diesem Album vergeblich. Daraus ergibt sich, dass wirklich alles an diesem Album gut, aber total austauschbar klingt. Herausstechen tut einzig und allein der letzte Song 'We Were Just Kids', da dieser mit Melodien auffährt und den anderen Songs auf positive Weise entgegen wirkt.

Das "brutalste" Album der Bandgeschichte? Naja, kommt drauf an wie man Brutalität definiert. Und selbst wenn dies stimmt, bedeutet das ja nicht zwangsläufig auch ein gutes Album. Zwar ist "Eternal Enemies" genau das, was man erwartet hat und die Songs werden bei Livegigs sicherlich einschlagen, dennoch kann mich diese Scheibe nicht so richtig überzeugen. Ein paar gute Groover sind schon dabei und um's leichte Kopfnicken kommt man wohl auch nicht rum, darüber geht es jedoch leider nicht hinaus. Wirkliche Fans kommen hier sicherlich auf ihre Kosten, alle anderen dürfen gern mal reinhören, sollten aber nicht allzu viel erwarten.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. (Untitled)
02. Nemesis
03. N.I.A (News In Arizona)
04. The Hang Up
05. A Gift A Curse
06. E
07. Like LaMotta
08. Free Publicity
09. Most Hated
10. Grave Markings
11. Hitomi's Shinobi
12. Rat King
13. Grils Don't Like Boys, Girls Like 40's And Blunts
14. New Age Rambler
15. We Were Just Kids
Band Website: www.facebook.com/emmure
Medium: CD
Spieldauer: 44:48 Minuten
VÖ: 15.04.2014

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