Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2018
A Sinister Purpose 2018

Hell Over Hammaburg 2018

RockHard Festival 2018

RockHarz Festival 2018

Cokegoat - Vessel

Review von grid vom 29.04.2014 (1008 mal gelesen)
Cokegoat - Vessel Fazit Erstdurchlauf: was für ein Durcheinander! - Fazit Zweitdurchlauf: was für ein Ritt!!! - Fazit Drittdurchlauf: ... was haben COKEGOAT auf ihrem Debüt "Vessel" da eigentlich alles angerichtet?

Nüchterner Fakt ist, dass das Sextett kaum einen extremen Stil verschmäht und angriffslustig mit der Freiheit umgeht, die Zutaten zu mixen. Die Absicht, unvorhersehbar und unkalkulierbar aufzutreten, macht die Zuordnung der Band schwer. COKEGOAT halten sich an allen Stellen im großen Garten der Extremgenre nur kurz auf, um Härte, Schwere, Tempo und Entschleunigung abzugreifen und mit Wut und Dynamik in acht Songs zu pressen, wobei sie ein gelegentlich chaotisches Bild zu erzeugen. "Vessel" stellt deshalb erst einmal ein befremdliches Rätsel dar, das sich allerdings verlockend genug präsentiert, um geknackt zu werden.

Wo sich weniger Mutige darauf beschränken zwei oder drei verschiedene Genrepools anzuzapfen, öffnen COKEGOAT schon im ersten Song die Adern von mehr Stilen, als man an einer Hand abzählen kann. Die fünf Herren plus Dame aus Chicago schrecken weder vor Screamshouts ('Fear the Followers', 'Dogs'), Doomriffs, Blues-, Thrash- und Stoneranleihen noch vor dezenten Keyboardmomenten zurück, wodurch die sich Stimmung innerhalb der Songs stark und ständig ändert. Souverän zelebrieren COKEGOAT dabei dennoch in jedem Moment die Heftigkeit mit der nötigen Ausgetickheit, wie sie in den wenigen ruhigeren Momenten coole Lässigkeit transportieren. Die begleitende Gesangsleistung kommt aus den Kehlen der beiden Gitarristen Jeff Wojtysiak und Ed Nudd sowie von Keyboarderin Rebekah Brown, während sich der dritte Gitarrist Chase Bentley, Schlagzeuger Jordan Schultz und Basser Tim Baldwin auf ihren Einsatz an den Instrumenten beschränken.

Fazit Zehntdurchlauf: "Vessel" ist ein nicht ganz leicht zu konsumierender Erstling, der ein wenig Zeit braucht, um zu packen - weshalb dann auch gilt: Wer Abwechslung sucht, wird "Vessel" finden.

Anspieltipps: 'Dogs', 'End Of Your Life, Pt. 2', 'Fly By Night'.


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Buried In The City
02. Dogs
03. End Of Your Life, Pt. 1
04. End Of Your Life, Pt. 2
05. Fear The Followers
06. Fly By Daylight
07. Fly By Night, Pt. 2
08. Glorious Dead
Band Website: http://cokegoat.com/
Medium: Cd
Spieldauer: 40 Minuten
VÖ: 29.04.2014

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

29.04.2014 Vessel(8.0/10) von grid

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!