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Primal Fear - Delivering The Black

Review von EpicEric vom 31.01.2014 (1456 mal gelesen)
Primal Fear - Delivering The Black Ah, PRIMAL FEAR bringen mal wieder ein Album raus! Die "Seven Seals" hat mich seinerzeit sehr überzeugt. Es folgte mit "New Religion" ein Album, das leider in eine völlig andere Richtung ging und sich dem Trend, möglichst midtempo- und keyboardlastig zu sein, wenn man mal das genaue Gegenteil gewesen ist, hingab, der in der zweiten Hälfte der vergangenen Dekade viele Bands zu mittelmäßigen Releases zwang. "16.6 (Before The Devil Knows You're Dead)" und "Unbreakable" zogen dann irgendwie ungehört an mir vorüber und unlängst schaffte es dann Album Nummer Zehn in die Plattenläden und auch meinen Plattenteller. Und "Delivering The Black" knüpft nicht nur qualitativ, sondern auch musikalisch an "Seven Seals" an.

Was beim Opener 'King For A Day' gleich überzeugt, ist der gewohnt wuchtige, scheppernde und doch klare Sound, den man schon von den 90er-Releases kennt und der ein Stückweit unverwechselbar ist. Nachdem der Song selbst gutklassig, aber nicht überragend war, wird bei 'Rebel Faction' schon in die Vollen gegangen. Überanspruchung der Bassdrum und die klassischen Half- äh - Scheepers-Screams sind nämlich genau das, was man von PRIMAL FEAR erwartet, und beides gibt es (nicht nur) hier en masse.

Bei der im Vorhinein bereits als Single bekannten Nummer 'When Death Comes Knocking' treten die "Seven Seals"-Anleihen nun etwas mehr in den Vordergrund und man fühlt sich an den Titeltrack erinnert. 'Alive & On Fire', 'Delivering The Black' und 'Road To Asylum' preschen dagegen wieder bockstark geradeaus, volles Programm und das in genau der Stimmlage, in der man Ralf Scheepers hören will. Worauf mit 'One Night In December' die nächste "Seven Seals"-Anleihe folgt, das nämlich gewaltig an 'Diabolus' erinnert und mit seinen neuneinhalb Minuten ordentlich auftrumpft.

Eine weitere (grandiose!) Oldschool-Nummer und eine Ballade später kommt mit 'Inseminoid' noch ein Übersong, der mit Sicherheit als Bandklassiker in die Geschichte eingehen würde, wenn er nicht als 'Nuclear Fire' schonmal geschrieben worden wäre. Nicht eins zu eins natürlich, aber die Ähnlichkeiten lassen sich doch nicht leugnen. Stört mich natürlich kein Stück, weil der Song einfach wahnsinnig reinmetzgert.

Werden PRIMAL FEAR eigentlich mal nach sechzehn Jahren zur Oberliga des deutschen Metal gezählt? Ich weiß es nicht. Verdient hätten sie es jedenfalls, und wenn nicht wegen der unbestrittenen Klassiker der Frühjahre, dann wegen der Qualität, die hier nach zehn Alben noch (/wieder?) an den Tag gelegt wird.

"Delivering The Black" ist genau das, was man von der Band erwartet. Vielleicht eine Nuance hinter den gutgereiften Klassikern, aber den Test of Time attestiere ich schonmal vorweg als bestanden.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. King for a Day
02. Rebel Faction
03. When Death Comes Knocking
04. Alive & on Fire
05. Delivering the Black
06. Road to Asylum
07. One Night in December
08. Never Pray for Justice
09. Born with a Broken Heart
10. Inseminoid
Band Website: www.primalfear.de
Medium: CD
Spieldauer: 51 Minuten
VÖ: 27.01.2014

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