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Fates Warning - Darkness In A Different Light

Review von Wulfgar vom 25.10.2013 (720 mal gelesen)
Fates Warning - Darkness In A Different Light FATES WARNING wird der versierte Progressive Metaller als eine seiner Lieblingsbands kennen. Die Amis gehören schon seit geraumer Zeit zur ersten Wahl, wenn filigrane und virtuose Musik mit hartem Tenor gefragt ist. Wem DREAM THEATER schon immer ein wenig zu weichgespült war, der ist hier genau richtig. Aus dem Hause FATES WARNING kommt nun das neue Album "Darkness In A Different Light".

Wie bereits erwähnt steht bei den US-Amis die harte Gitarre im Vordergrund, sogar gleich zweimal. Bedient werden die Sechssaiter von Jim Matheos und Frank Aresti. Beide liefern ein beeindruckendes Stück musikalische Kunst, ohne dass man das Gefühl hat in einer Riff-Flut unterzugehen. Außerdem ist es sehr angenehm, dass die Gitarreros zwar den Ton angeben, aber den anderen Bandmembern genug Raum zum Entfalten lassen. So entsteht eine eingängige und trotzdem kunstvolle Mischung, die augenblicklich in die Knochen fährt. Auch an der Schießbude ist ein echter Könner am Werk. Die teils massiven, teils sehr zurückhaltenden Parts lassen mich mit offenem Mund zurück. Der Instrumentenfraktion entgegen steht Sänger Ray Alder. Und alter Alder, was für ein Brett. Zu so einer Gesangsleistung gehört eine Menge Erfahrung und Talent. Alder hat beides zur Verfügung und jubiliert sich dergestalt durch die Platte, dass ich das Gefühl habe er liest meine Gedanken und liefert immer genau das was ich mir als Nächstes wünsche. Ganz großes Kino. Am besten kommt das im Albumtipp 'I Am' zur Geltung, der alle gerade genannten Qualitäten bietet und nebenbei auch noch sofort ins Ohr geht und sich dort festbeißt. Eine rundum zufriedenstellende Leistung, einer Band, die selbst hohe Erwartungen ohne Probleme stemmt.

Alles in allem eine grandiose Leistung, die nur dadurch geschmälert wird, dass die Scheibe immer mal wieder etwas an Fahrt verliert und dann ein wenig belanglos daherkommt. Ansonsten ohne jeden Fehl und Tadel, keine Frage! Ich kann die Scheibe ohne Bedenken empfehlen. Jeder Metalhead mit ein wenig musikalischem Verständnis, sollte die Exzellenz dieser Jungs anerkennen. So, Moralpredigt beendet, ich bin raus für heute, cheers, euer Wulfgar.


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. One Thousand Fires
02. Firefly
03. Desire
04. Falling
05. I Am
06. Lighthouse
07. Into The Black
08. Kneel And Obey
09. O Chlorophorm
10. And Yet It Moves
Band Website: http://www.fateswarning.com/
Medium: CD
Spieldauer: 56:45 Minuten
VÖ: 30.09.2013

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