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Ashes Of Ares - Ashes Of Ares

Review von Stormrider vom 29.09.2013 (1056 mal gelesen)
Ashes Of Ares - Ashes Of Ares ASHES OF ARES sind die neue Band von Matt Barlow, Freddie Vidales (beide ex-ICED EARTH) und Van Williams (ex-NEVERMORE). Aufgrund der erfolgreichen Vergangenheit der drei ist die Erwartungshaltung an dieses Debütalbum durchaus höher als an andere Debütalben und wenn Matt Barlow bei 'The Messenger' zum ersten Mal mit seiner mächtigen Stimme einsetzt, dann kann der geneigte Fan nicht umhin, eine zentimeterdicke Noppenhaut aufzuziehen. Ich hatte zumindest plötzlich ein Nietenarmband an und das, obwohl ich nicht mal eins besitze. Grandios, und erinnert irgendwie vom Gefühl her an "Burnt Offerings" (gleiches gilt für 'Chalice Of Man'). Das Karma, das über der Platte schwebt hat ständig etwas, das an diesen alten Bekannten erinnert.

Nachdem man sich nach dem ersten Emotionsausbruch wieder etwas beruhigt hat, stehen mit 'Move The Chains' und 'On Warrior's Wings' zwei gute, aber nicht großartige Rocker an. 'Punishment' hingegen ging mir tagelang nicht aus dem Kopf und ich kann gar nicht genau sagen wieso. Eigentlich kein übermäßig spektakulärer Song, aber der Refrain hat auf irgendeine Weise einen eingebauten Widerhaken. Einen ähnlichen Effekt hat ansonsten nur noch die Ballade 'The Answer'. Die ist dafür allerdings auch besonders gelungen. Kein reiner Schmalztiegel, und neben einem großartigen Refrain wird der traurige Text wunderbar unkitschig umgesetzt. Dass Matt Songs eine emotionale Tiefe verleihen kann, ohne dabei aufgesetzt zu wirken, dürfte hinlänglich bekannt sein und hier spielt er seine ganze Klasse einmal mehr aus. Wer es weniger balladesk mag, der bekommt mit 'What I Am' und 'The One-Eyed King' danach noch zwei straighte Rocker, die leicht thrashig durch die Tür marschieren. Läuft also problemlos durch, dieses Album.

In Anbetracht der beteiligten Protagonisten gibt es an der technischen Umsetzung natürlich nichts zu mäkeln, dafür sind hier einfach zu professionelle Könner am Werk. Neben Matt Barlow hat auch die Schlagzeugarbeit von Van Williams wieder einige Leckerbissen zu bieten. Was dem Album auf Dauer aber etwas abgeht, das sind die ganz großen Refrains, Riffs und Melodien. Wenn Hauptsongwriter Freddie Vidales es auf dem nächsten Album schafft hier noch ein oder vielleicht zwei Schippen draufzupacken, dann kann man zum Sprung über den doch recht großen Schatten, den die ehemaligen Bands werfen, ansetzen. Dass das Potenzial vorhanden ist, wird oft genug angedeutet, aber noch zu selten bis zum Ende umgesetzt. Ich gestehe aber auch, dass man nicht umhin kommt, regelmäßig im Kopf den ICED EARTH-Vergleich zu ziehen, dafür sind die Parallelen doch zu offensichtlich.

Insofern gibt es für Fans des traditionellen US-Power-Metals keinen Grund nicht in "Ashes Of Ares" reinzuhören, dennoch habe ich mich mit der Benotung durchaus schwer getan. Wäre ein Debütalbum dieser Güte von unbekannten Musikern veröffentlicht worden, würde ich vermutlich einen Tropfen mehr geben. Hier habe ich aber immer das Gefühl, dass das volle Potenzial, das die Herren bekanntermaßen haben, nicht vollständig ausgeschöpft worden ist. Daher spare ich mir den Punkt auf und hoffe, dass beim Zweitling die Songs noch etwas Zwingender ausfallen.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Messenger
02. Move The Chains
03. On Warrior's Wings
04. Punishment
05. This Is My Hell
06. Dead Man's Plight
07. Chalice Of Man
08. The Answer
09. What I Am
10. The One-Eyed King
Band Website: www.ashesofares.com
Medium: CD
Spieldauer: 46:25 Minuten
VÖ: 06.09.2013

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