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Diary About My Nightmares (D.A.M.N.) - The Mean Hour

Review von Contra vom 18.04.2013 (1158 mal gelesen)
Diary About My Nightmares (D.A.M.N.) - The Mean Hour Melodic Death Metal + Frau = ARCH ENEMY. Eine simple Rechnung, die DIARY ABOUT MY NIGHTMARES (deren Name mir deutlich zu lang ist, weswegen auch ich sie ab jetzt mit der wunderbaren Abkürzung D.A.M.N. ansprechen werde) zumindest nicht widerlegen. Eigentlich ist der Vergleich viel zu naheliegend, um herangezogen zu werden, aber verdamnt noch eins, er passt nun mal wie die Faust aufs Auge. Und so einfach ich es mir damit mache: D.A.M.N. hören sich nun mal ARCH ENEMY zum Verwechseln ähnlich. Für Unbedarfte zumindest, ein wenig ziehen die Niedersachsen dann doch ihr eigenes Ding durch.

"The Mean Hour" ist nach "Forbidden Anger" und "Vermächtnis" bereits das dritte Studioalbum des Fünfers. Der Titeltrack und Opener 'Under The Mean Hour' macht schon mal klar, dass D.A.M.N. in erster Linie bolzen wollen. Und das können sie auch verdamnt gut, vor allem, da Schlagwerker Regi Sukopp seine Sache richtig gut macht. Darüber liegen die zweistimmigen Gitarrenläufe der Herren Thunig und Epp, die - neben den Growls, freilich - den größten ARCH ENEMY-Eindruck hinterlassen. Wie die Gebrüder Amott lassen D.A.M.N. sehr gerne die zweite Gitarre Terzen über die erste spielen, allerdings ist das Endergebnis deutlich rifflastiger und längst nicht so verfrickelt. Alles in allem kommen D.A.M.N. deutlich gradliniger daher, mit simpleren und eingängigen Songstrukturen, ohne auch nur eine Unze weniger auf die Fresse zu geben. Allerdings gibt es auch durchaus Überraschendes, so in etwa den Refrain von 'What Controls Us', der zwar einem unendlich simplen Muster folgt, aber von einer Mädchenstimme kommt und auf fast schon gruselige Art im Ohr bleibt. Dieses Wechselspiel zwischen "Voll ins Gesicht" und "Hey, das war ziemlich cool" beherrschen D.A.M.N. ziemlich gut, ziehen es aber auch nur aus dem Hut, wenn es gerade angebracht ist. Über den größten Teil der Spielzeit treten sie einfach nur kräftig Poperze. Das gipfelt dann in 'Special Needs', dessen Text zu gut einem Drittel durch Sternchen ersetzt ist und das sich auch genau so anhört.

Auf Dauer ist "The Mean Hour" für meinen Geschmack zu repetitiv. Die meisten Songs sind recht eingängig und D.A.M.N. schaffen es noch in den Momenten des exzessivsten Geprügels ordentlich zu grooven, aber die meisten Songs folgen einem ziemlich ähnlichen Aufbau. Wird dieser mal aufgebrochen, kommt entweder das oben erwähnte 'What Controls Us' oder der Doppeltiefpunkt 'Out Of Way' und 'Breaking Free' dabei heraus. Die letzteren sind allerdings auch wohlweislich an den Schluss des Albums gelegt worden, so dass man sie einfach weglassen kann. Ein Paukenschlag ist "The Mean Hour" nicht, wohl aber ein gut gezielter Tritt unters Kinn. Und wer wollte sich nicht schon immer mal von einer brüllenden Blondine unters Kinn treten lassen?

Anspielen: 'The Mean Hour', 'What Controls Us', 'Special Needs'.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Under The Mean Hour
02. What Controls Us
03. Deliverance
04. Special Needs
05. Die Alone
06. From Us To You
07. Going Down Your Way
08. Future Memories
09. Out Of Way
10. Breaking Free
Band Website: www.damnmetal.de
Medium: CD
Spieldauer: 45:31 Minuten
VÖ: 01.04.2013

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22.02.2010 Forbidden Anger(7.0/10) von Lestat

18.04.2013 The Mean Hour(7.0/10) von Contra

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