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Envinya - Inner Silence

Review von Akhanarit vom 11.02.2013 (1063 mal gelesen)
Envinya - Inner Silence ENVINYA wissen auf "Inner Silence" schon von Beginn an zu gefallen. Ihrem Power Metal haben die Münchener etliche Facetten hinzugefügt, die die Musik zu jedem Zeitpunkt lebendig halten und ein dichtes Maß an Abwechslung für den Hörer bereit halten. Ausflüge in den Thrash (Gitarren) sind ebenso vertreten wie Death/Black Metal-Anleihen (Vocals). Doch die werden recht eindrucksvoll zurück in die Schatten gedrängt. Die Lead-Vocals sind bei ENVINYA nämlich Frauen-Domäne! Frontfrau Natalie Pereira dos Santos schafft es mühelos, die Zügel an sich zu reißen und die gesamte Aufmerksamkeit für sich selbst einzufordern. Dazu gesellen sich viel Bombast, sprich: Keyboards (bei 'Too Late' für meinen Geschmack etwas zu viel), mehr poppige als symphonische Anleihen und eine richtig fette Produktion, die alles Wesentliche in den Fokus rückt. Bravo! Man könnte hier und da noch etwas an den Phrasierungen und dem leicht durchschimmernden deutschen Akzent optimieren, aber dies sind alles Kleinigkeiten, die den Hörspaß nicht wirklich trüben können! Auch optisch könnt ihr diese Band gerne mal auf YouTube anchecken, denn zum Track 'Forlorn' gibt es ein offizielles Video.

Seit 2006 gibt es ENVINYA mittlerweile und mit ihrer ersten EP "Beyond The Dark" (2010) konnte die Band bereits ein Ausrufezeichen setzen, was ihnen dann im vergangenen Jahr einen Deal mit Massacre Records eingebracht hat, über die nun dieses Debüt-Album erscheint.

"Inner Silence" ist eine herrliche Demonstration dessen, wie gekonnt Instrumente miteinander arbeiten, wenn sie sich mehr stützen als behindern. Die Nicht-Musiker können demnach unbesorgt sein, erwartet sie - einfach ausgedrückt - erstklassiger harmonischer female-fronted Metal, der diesen Namen auch zu Recht ins Feld führt. Durchdachte Riffs verzahnen sich garstig mit den Bassläufen, umarmt von songdienlich aber verstärkt eingesetzten Keys, die einen roten Teppich für das schneidende und beizeiten rosensanfte, fast pornösen Organ dieser weltklasse Sängerin bilden. Anspieltipps? Wie wäre es mit dem ganzen Album? Keine Ahnung, warum die Kollegen vom Metal Hammer dieses Album verrissen haben, aber mir ist das eh latte, denn wenn ich etwas mag, dann kann mir das niemand mies reden/schreiben. Und aus diesem Grund bekommt "Inner Silence" auch bei mir die Wertung, die es verdammt nochmal verdient. 'Swallow' that!

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Faceless
02. Forlorn
03. Inner Silence
04. In My Hands
05. Swallow
06. Satin And Silk
07. Mirror Soul
08. Too Late
09. Beyond The Dark
10. Demoralized
Band Website: http://www.envinya.eu/
Medium: CD
Spieldauer: 46:14 Minuten
VÖ: 25.01.2013

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