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Germ - Loss

Review von Jukebox vom 25.10.2012 (1129 mal gelesen)
Germ - Loss Manchmal gibt es eben Zufälle: Gerade eine Woche ist es her, dass ich mir das Debütalbum "Wish" von GERM zugelegt habe, nachdem ich erfahren habe, dass es sich hierbei um ein weiteres Projekt von Tim handelt, der bereits bei so göttlichen Bands wie AUSTERE, WOODS OF DESOLATION, GREY WATERS und NAZXUL seine Finger federführend im Spiel hatte. Und schon steht mit "Loss" eine EP von GERM in unserer Bleeding4Metal-Angebotsliste, welche ich mir in dem Zuge natürlich nicht entgehen lassen kann.

Wie schon beim erwähnten Debütalbum "Wish" wird auch auf "Loss" eine Mischung geboten, welche sich nur sehr schwer in eine Schublade stecken lässt. Dominiert werden die Songs von GERM dabei nicht von Gitarrenriffs, sondern von einem gewaltigen Keyboard-Teppich, der nahezu durchgehend eine melancholische und drückende Stimmung transportiert. Stellenweise kommen auch spacige Klänge zum Tragen, welche sich jedoch hervorragend in den Gesamtsound einbetten. Ebenfalls sehr dominant sind die zumeist treibenden Drums, welche insgesamt zwar recht schlicht daherkommen, dadurch aber auch eine stellenweise hypnotische Wirkung entfalten und zumeist lediglich durch die Akzente setzenden Becken variiert werden. Unterlegt wird diese Klangwelt dann natürlich durch die Gitarren, welche allerdings wirklich nur im Hintergrund eine Rolle spielen und die bei manchen Parts tatsächlich nur schwer herauszuhören sind. Lediglich bei dem akustisch und mit Klargesang dargebotenen 'Only When Every Timepiece In The World Is Smashed Part II' und bei dem geilen Rocksolo in 'Cold Grey Dawn' spielen sie eine tragende Rolle. Richtig prägnant sind dafür die unglaublich verzweifelten Vocals, welche Tim in bekannter WOODS OF DESOLATION-Manier herauskreischt, so dass man hier die Depression und die Verzweiflung fast schon greifen kann. Doch dass Tim auch anders kann, hat er bereits bei GREY WATERS bewiesen, und auch auf "Loss" werden zeitweise Clean Vocals geboten, die für zusätzliche Abwechslung sorgen. Allein aufgrund der Vocals könnte man zwar von Black Metal sprechen, doch das würde dem Sound von GERM nicht gerecht werden. Vielmehr wird auf "Loss" einmal mehr eine hervorragende Mischung aus Gothic Rock, Elektroklängen, Dark Rock, Pop und Black Metal dargeboten, welche dank der melancholischen Stimmung jederzeit unter die Haut geht. Diese Mischung ergibt unterm Strich somit einmal mehr eine überaus unterhaltsame EP, welche mit knapp 35 Minuten zudem wirklich sehr üppig ausfällt.

Fans der oben erwähnten Bands kommen an dieser EP also auf keinen Fall vorbei, genauso wenig übrigens wie an dem erwähnten Debütalbum "Wish". Wie hat es meine geschätzte Kollegin Grid in Bezug auf Tim so schön auf den Punkt gebracht: "Auf den Jungen ist halt Verlass"! Recht hat sie! Wer noch Zweifel hat, der hört sich am besten einfach mal 'So Lonely, Dead Lonely' an und lässt sich davon entführen und begeistern! Und wer sich vom wahnsinnigen Gefühl in Tims Fingern überzeugen möchte, dem sei an dieser Stelle noch das wunderschöne Piano-Instrumental 'Loss' ans Herz gelegt.

Ganz kurzes Fazit: Geil!


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. My Only Hope
02. So Lonely, Dead Lonely
03. Only When Every Timepiece In The World Is Smashed Part I
04. Only When Every Timepiece In The World Is Smashed Part II
05. Cold Grey Dawn (A New Beginning)
06. Loss
Band Website: www.facebook.com/germofficial
Medium: CD
Spieldauer: 34:45 Minuten
VÖ: 15.10.2012

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