Letzte Reviews





Festival Previews
Rockharz Festival 2017

Wacken Open Air 2017

Summer Breeze 2017

Festival Reviews 2017
Hell Over Hammaburg 2017

ROCK HARD Festival 2017

Hellwell - Beyond The Boundaries Of Sin
Review von Dweezil vom 21.08.2012 (884 mal gelesen)
Hellwell - Beyond The Boundaries Of Sin HELLWELL werfen mit "Beyond The Boundaries Of Sin" die alte Frage nach dem Sinn, bzw. der Motivation hinter einem Side-Project von Mitgliedern einer etablierten Band auf. In diesem Falle ist es Mark Shelton, seines Zeichens Sänger und Gitarrist der US-Metal Legende MANILLA ROAD, der mit HELLWELL ein Projekt ins Leben gerufen hat, das sich stilistisch nur bedingt vom Fahrwasser seiner Hauptband entfernt. Er beschreibt es selbst als "MANILLA ROAD's böser Zwilling" und "MANILLA ROAD mit Keyboards". Durch seine charakteristische Stimme ist eine Ähnlichkeit auch schwerlich zu vermeiden, dennoch sollte man doch meinen, dass jemand, der seit ca. 30 Jahren dieser Art der Musik fröhnt, sich mit einem Studio- bzw. Nebenprojekt mal etwas anderes gönnt. Nicht so Mark Shelton, der den MANILLA ROAD Sound mit HELLWELL zwar durch sehr 70er lastige Orgel- und Keyboardklänge ergänzt, im Großen und Ganzen aber lyrisch und kompositorisch in vertrauten Gefilden verweilt. So bilden die abschließenden drei Songs auf "Beyond ..." eine Trilogie basierend auf einer Geschichte von H.C. Hellwell, Keyboarder und Namensgeber des Projekts, sowie Autor, dessen Werke auch schon in einigen MANILLA ROAD Songs ('The Riddle Master', 'Cage Of Mirrors') verarbeitet wurden.

Klanglich setzen HELLWELL auch nicht gerade Maßstäbe; im Gegenteil, der Sound verhindert eher, dass die im Grunde vielversprechenden Songs sich zu entfalten vermögen. Die Hammond-Orgeln sind meistenteils deutlich zu dominant, was durch das leider etwas monotone Spiel des Keyboarders noch zusätzlich verdeutlicht wird und das die Gitarren, die teilweise echt packende Riffs auspacken, nicht immer zu kompensieren vermögen. Fans des Genres werden dennoch ihren Gefallen an der Platte finden, die einen schönen Mix aus URIAH HEEP-/ DEEP PURPLE-Epik und 80er US-Metal Heavyness bietet. Anspieltipps: das sich langsam aufbauende 'Keepers Of The Devil's Inn' und das epische 'The Heart Of Ahriman'.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. The Strange Case Of Dr. Henry Howard Holmes
2. Eaters Of The Dead
3. Keepers Of The Devils Inn
4. Deadly Nightshade
5. Tomb Of The Unnamed One
6. The Heart Of Ahriman
7. End Of Days
Band Website: https://www.facebook.com/pages/Hellwell/1383155071
Medium: CD
Spieldauer: 47 Minuten
VÖ: 17.08.2012

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Hellwell
Reviews

11.04.2017 Behind The Demon's Eyes(8.0/10) von baarikärpänen

21.08.2012 Beyond The Boundaries Of Sin(7.0/10) von Dweezil

Band website
https://www.facebook.com/pages/Hellwell/1383155071
Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!