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Disaffected - Rebirth

Review von des vom 23.06.2012 (1066 mal gelesen)
Disaffected - Rebirth Bei "Rebirth" handelt es sich um das zweite Album der portugiesischen Progressive-Deather DISAFFECTED. Gegründet wurde die Gruppe schon in den 1990ern und hatte mit "Vast" 1995 ihr Debüt am Start. 1997 löste sich die Gruppe auf, um sich fast 10 Jahre später 2006 wieder zu vereinigen, verstärkt um eine neue Keyboarderin und einen neuen Drummer. Weitere 6 Jahre dauerte es, bis DISAFFECTED nun "Rebirth" am 25.05.2012 veröffentlichten - eine lange Zeit, in der sich anscheinend einiges an Kreativität angestaut hat, die sich nun in einer monumentalen Eruption entlädt.

Fast einen weiteren Monat dauerte es, bis dann dieses Review, das der Leser nun vor sich hat, veröffentlicht wurde. Warum so lange? Ganz einfach, ich tue mir irrsinnig schwer mit dieser Platte. Nach unzähligen Versuchen habe ich es nie geschafft (oder besser gesagt "durchgestanden"), "Rebirth" am Stück anzuhören. Die Platte startet eigentlich sehr vielversprechend mit einem tollen, orientalisch angehauchten Intro. Doch was sich danach abspielt, ist starker Tobak. Zwischen grenzgenialen Passagen, die dem Zuhörer die Freudentränen in die Augen treiben, wie einige mörderisch groovige Riffs und Death-Growls oder die durchdringenden weiblichen Gesangsteile, werden verrückte Stil- und Rhythmuswechsel eingestreut, die von Phantasietonleiter auf der Gitarre geprägt sind. Die einzelnen Parts fügen sich aber nicht zu stimmigen Songs zusammen, sondern wirken wie wildes, zusammenhangsloses Stückwerk. Die Songs bleiben strukturlos, Jazzeinlagen sorgen für Verwirrung. Im Gegenzug muss man den Portugiesen aber zugute halten, dass sie die Fähigkeit besitzen, eine faszinierende Stimmung zu schaffen, die die Platte wie Kleister zusammenhält. Dazu werden die Instrumente zweifellos virtuos bedient und auch der Sound ist passend kalt, aber fett.

Ehrlich gesagt, mir ist das ganze zu progressiv; außer jeder Menge Atmosphäre erschließt sich mir der Sinn des Albums nicht, wenn ich auch den künstlerischen Anspruch der Platte anerkenne. Keine leichte Kost, aber wer auf extrem proggiges Death-Material steht, sollte ein Ohr riskieren.

des

Gesamtwertung: 5.5 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Mankwala (Intro)
02. C.ult O.f M.y A.shes
03. Getting Into The Labyrinth
04. Dreaming III (A Nightmare)
05. Evilution Within
06. Miracle Dance
07. Our Will
08. Hypnotic Prophecy
09. The Rebirth Of...
10. 1460 Steps To Divine
11. Arrival (Outro)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 66:42 Minuten
VÖ: 25.05.2012

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23.06.2012 Rebirth(5.5/10) von des

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