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Sear Bliss - Eternal Recurrence

Review von Stormrider vom 27.01.2012 (1121 mal gelesen)
Sear Bliss - Eternal Recurrence Ich bin ja nun alles andere als ein Black Metal Afficinado, daher waren mir die Vorgängerwerke von SEAR BLISS nicht bekannt. Derer gibt es indes bereits fünf, wie mich das Internet gelehrt hat. Ein Früher-Heute-Vergleich kam für mich aber natürlich trotzdem nicht in Frage, und ich habe mir das Album ohne Erwartungshaltung angehört.

Zwar konnten mich die Ungarn, die sich die Saitenfraktion früherer Tage zurück in die Band geholt haben, nicht zum totalen Schwarzmetall-Jünger machen, aber sie haben es dennoch geschafft, dass ich ihrem Album Respekt zolle. Hier wird nicht durchgehend geblastet oder in tiefster Underground-Theatralik eine miese Produktion als "true" verkauft, bei der die Instrumente kaum zu unterscheiden sind. Nein, die Jungs haben musikalisch sieben spannende Stücke zusammengeschraubt, die neben dem Einsatz von Trompeten auch mal einer cleanen Gitarre und ebensolchem Gesang Raum geben. Teils fast schon jazzig angehaucht sind ihnen echte Songs gelungen, die auch ich mir gerne mehrfach angehört habe, zumindest so lange wie keine Growls teilgenommen haben. Dass ich mit dieser Art des Vokalvortrages nun mal nicht viel anfangen kann, das ist wirklich nicht die Schuld von SEAR BLISS, und deshalb habe ich dem Instrumentalem Tun entsprechend Beachtung geschenkt. Wenn Sänger András Nagy mal nicht growlt, dann finde ich die Scheibe richtig stark. Düster, eisig und bedrückt ist die Stimmung, die "Eternal Recurrence" verbreitet. Diese wird dabei immer wieder aufgerissen und verkommt nicht zum Selbstzweck, sondern verbreitet eine Atmosphäre, die der Jahreszeit entspricht. Für mich haben sich 'Eternal Quest' und 'A Lost Cause' als die Stücke herauskristallisiert, die das am Besten transportieren, und nach knapp 38 Minuten kann man sich dann auch schon wieder entspannen. Im Regelfall finde ich eine Spielzeit von unter 40 Minuten ziemlich dürftig, hier passt sie jedoch gut, da der Hörer mit all den Eindrücken nicht überfrachtet zurückgelassen wird.

Mit der Benotung der Scheibe tue ich mir doch ziemlich schwer, musikalisch aufgrund des gebotenen Abwechslungsreichtums eine 8, werde ich aber mit den Vocals nicht so recht warm, so dass es keine Dauerrotation in meinem Schacht geben wird. Eine gemischte Note würde der Scheibe aufgrund meines subjektiven Geschmacksempfindens nicht gerecht, denn wer auf anspruchsvollen, abwechslungsreichen Black Metal steht, und auch dem Einsatz von Bläsern und gedrosseltem Tempo offen gegenübersteht, der wird hier wohl ein Kleinod finden, welches genretechnisch am oberen Qualitätslevel spielt. Daher habe ich mich aufgrund der vorhandenen Qualitäten abseits meines persönlichem Gustos für eine 7,5 entschieden, und empfehle die Scheibe all jenen, die sich mit dem Genannten regelmäßig die Ohren frei pusten.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01 - Eternal Quest
02 - Ballad Of The Shipwrecked
03 - Great Cosmic Disorder
04 - A Lost Cause
05 - The New Era Of Darkness
06 - There's No Shadow Without Light
07 - Entering The Seventh Gate
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 37:36 Minuten
VÖ: 23.01.2012

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