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Zerozonic - God Damn, Better, Best

Review von Jukebox vom 20.05.2011 (1515 mal gelesen)
Zerozonic - God Damn, Better, Best Von ZEROZONIC hatte ich offen gestanden bisher noch nie etwas gehört oder bewusst gelesen, und als ich mir die Scheibe zum ersten Mal angehört habe, war ich mir fast sicher, dass es sich hier um Amerikaner handelt. Um so überraschter war ich dann, als ich im Infosheet gelesen habe, dass es sich stattdessen um Norweger handelt. Gitarrist und Gründer Daniel Olaisen war neben seiner Tätigkeit bei den Deathern BLOOD RED THRONE auch schon als Live-Gitarrist bei SATYRICON im Einsatz, und auch die anderen Musiker sind kein unbeschriebenes Blatt, auch wenn sie jetzt nicht unbedingt große Namen vorweisen können. Darum geht es aber schließlich auch nicht, sondern vielmehr um die Musik.

Ja, und an dieser scheiden sich wohl leider die Geister. Der dargebotene Stoff auf "God Damn, Better, Best" ist eine Mischung aus Groove Metal der Marke PANTERA, einigen Thrash Metal-Einflüssen und jeder Menge Gebrüll, weswegen ich die Band wie bereits erwähnt eher in der Ami-Ecke vermutet hätte. Technisch haben die Jungs sicher alle miteinander was drauf, aber die Songs erschliessen sich mir schlicht und einfach nicht. Im Gegenteil - das zwischenzeitliche Gequietsche und die Voice-Effekte von Sänger Leo Moracchioli sollen vielleicht witzig sein, gehen mir aber ganz schnell gewaltig auf die Nüsse. Auch das permanente Gekreische nervt mich einfach und lässt in mir Aggressionen aufkommen, die alles andere als positive Energie in mir heraufbeschwören.

Das es auch anders gehen könnte, zeigen die wirklich schönen, melodischen Zwischenparts bei 'Humane' und 'No Tomorrow', und auch das Instrumental 'Instrumentalcase' zeigt das wahre Potential der Band. Insgesamt ist das für mich persönlich aber zu wenig.

Am Ende ist ein Review dazu gedacht, die Meinung des jeweiligen Schreibers wiederzugeben - dafür werden die Alben schließlich an verschiedene Magazine geschickt, und das ist für mich auch als Leser selbst immer das Interessante an Reviews. Daher habe ich auch nun keine Hemmungen dabei zu sagen, dass mir dieses Album absolut nicht gefällt und ich es wohl nie wieder hören werde. Sicher gibt es Liebhaber dieses Genres, mich wird man für diesen Stil aber wohl nicht mehr begeistern können.

Gesamtwertung: 4.0 Punkte
blood blood blood blood dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Positivenegative 4:33
2. Symptoms 4:05
3. Humane 5:29
4. Enter Night And Day 5:51
5. Live Today 4:16
6. No Tomorrow 4:47
7. Fake 4:59
8. Instrumentalcase 5:02 Instrumental
9. Alcoholic Mayhem 5:31
Band Website: www.myspace.com/zerozonic
Medium: CD
Spieldauer: 44:33 Minuten
VÖ: 11.05.2011

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20.05.2011 God Damn, Better, Best(4.0/10) von Jukebox

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