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Thrasher Death - Slaver

Review von Wulfgar vom 15.05.2011 (1411 mal gelesen)
Thrasher Death - Slaver Du meine Güte, was ist mir da wieder für ein Release reingeflattert. THRASHER DEATH haben Mitte der Achtziger (da war der eiserne Vorhang aber noch so was von zu) in Polen angefangen, harten Death/Thrash Metal zu spielen. An sich schon keine schlechte Leistung, wenn man die Umstände bedenkt. Wie viele andere Bands aus dem ehemaligen Ostblock erspielten sich die Jungs recht schnell einen Kultstatus im Untergrund.

Und aus ebenjenem Untergrund brodelt jetzt wieder etwas an die Oberfläche. Und zwar ein Re-Release der diversen Promo- (Achtung kein Scheiß) tapes(!) der Band unter dem Namen "Slaver". Nun ja, wird man sich denken, Re-Releases sind doch nichts Neues mehr. Soundtechisch ein bisschen drüberpoliert, vielleicht noch ein oder zwei unveröffentlichte Songs dazugepackt und fertig ist der Lack. Was allerdings passiert, wenn man dieses Drüberpolieren weglässt, ist hier äußerst eindrucksvoll festgehalten. Grausige Unstimmigkeiten im Sound, Gitarrenriffs ausschließlich in Breiform, kaum verständlich hingeschwafelte Lyrics, haarsträubende Übergänge, Timingpatzer noch und nöcher, man weiß gar nicht, wo man zuerst weghören möchte. Nun bin ich als 87er Jahrgang aber auch nicht die damaligen Verhältnisse gewöhnt, und wüsste ich nicht von alten CARNAGE oder MAYHEM Aufnahmen, die ähnlich übel klingen, würde ich fast sagen, dass das hier einfach nur schlecht produzierter Soundmüll ist. Ich weiß es aber besser und so können THRASHER DEATH wenigstens mit dem Oldschool Bonus punkten.

Also lieber Herr oder Frau Altmetaller, wenn sich hauptsächlich Tapes oder Platten in Ihrer Sammlung befinden, auf die die oben beschriebenen Attribute zutreffen, dann wäre diese CD, trotz der Bewertung, möglicherweise eine lohnende Investition. Für alle anderen Metaller hört sich dieses Release in etwa so an, als würde die erste SLAYER-Demo auf einem Radiosender mit schwindender Sendeleistung gespielt werden. Wenn Metal damals immer so klang, bin ich froh noch so jung zu sein.

Gesamtwertung: 4.5 Punkte
blood blood blood blood dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Intro (The Abyss of Suffering)
2. Black Angel
3. Black Kingdom
4. Women die
5. Ave Destruction
6. Come Death
7. Outro
8. Master of the Night
9. You must kill
10. The Rot
11. I am Death
12. Slaver
13. Dark Side of the Force
14. Fire
15. Hell's Vengeance
16. The Rot (Live)
Band Website: www.myspace.com/Thrasherdeath666
Medium: CD
Spieldauer: 62:35 Minuten
VÖ: 11.04.2011

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15.05.2011 Slaver(4.5/10) von Wulfgar

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