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Heavenwood - Abyss Masterpiece
Review von Stradivari vom 29.03.2011 (1448 mal gelesen)
Heavenwood - Abyss Masterpiece Die Wurzeln von HEAVENWOOD lagen ursprünglich im Death Metal, und erst 1995, nach dem Selbstmord von Bassist Rui Santos, veränderte sich der Stil der Portugiesen gen Gothic. Mit ihrem vierten Album "Abyss Masterpiece" liefert die Combo nun ein gaaanz sperriges und melancholisches Werk ab, welches rein künstlerisch betrachtet allerdings über jeden Zweifel erhaben ist und für mich zu den niveauvollsten Dark Metal-Veröffentlichungen der letzten Jahre gehört.

Hauptsächlich dafür verantwortlich ist gewiss die Zusammenarbeit mit dem russische Komponisten Dominic G. Joutsen, welcher dafür sorgte, dass "Abyss Masterpiece" vor gelungenen Orchester- und Chorpassagen nur so strotzt. Allerdings erschlägt den Hörer diese mächtige, düstere Soundwand auch mit der Zeit, so dass es schon recht anstrengend ist, das Werk an einem Stück zu hören. Verstärkt wird dieser ermüdende Eindruck durch die Tatsache, dass größtenteils auf richtigen Gesang sowie nachvollziehbare Melodien verzichtet wurde und die eigentlich überzeugenden Kompositionen durch monotone, tiefe Growls jeglicher Eingängigkeit beraubt werden. Was enorm schade ist, denn ich habe selten eine so detailverliebte, voluminöse Produktion genossen. Desweiteren haben es HEAVENWOOD verstanden, gekonnt Black- und Death-Metal-Zitate in ihre Stücke einfließen zu lassen, so dass "Abyss Masterpiece" trotz des symphonischen Grundkonzeptes über weite Strecken ruppig, metallisch und erdig klingt.

Zugegebenermaßen quäle ich mich auch nach dem gefühlt dreißigsten Durchlauf noch, mir eine finale Meinung zu bilden. Nichts bleibt so wirklich hängen und Meisterstück ist definitiv auch arg vollmundig in diesem Zusammenhang. Allerdings brauchen sich HEAVENWOOD mit diesem Album hinter Veröffentlichungen von Bands wie MOONSPELL, PARADISE LOST oder TIAMAT mit Sicherheit nicht verstecken und "Abyss Masterpiece" könnte durchaus ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit haben, was sich verständlicherweise allerdings erst zeigen wird. Dark-Metal-Jünger werden diese Platte lieben, der Gothic-Klientel könnte es gefallen, alle Anderen sollten Vorsicht walten lassen.


Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01.) The Arcadia Order 4:51
02.) Morning Glory Clouds (In Manus Tuas Domine) 5:02
03.) Goddess Presiding Over Solitude 4:23
04.) Once A Burden 4:00
05.) Winter Slave 5:26
06.) Leonor 6:35
07.) Poem For Matilde 5:22
08.) Fading Sun 4:37
09.) September Blood 4:35
10.) Sudden Scars 5:54
11.) Like Yesterday 4:59
12.) Her Lament 4:10
Band Website: www.myspace.com/heavenwood
Medium: CD
Spieldauer: 59:54 Minuten
VÖ: 18.03.2011

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Heavenwood
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Band website
www.myspace.com/heavenwood
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