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Vinder - Vertigo

Review von Stormrider vom 27.02.2011 (2281 mal gelesen)
Vinder - Vertigo Es scheint der Monat zu sein, in dem ehemalige TYRAN' PACE Mitglieder ihre neuen Outputs veröffentlichen. Nachdem uns Ralf Scheepers bereits seinen Solostreich kredenzt hat, legen VINDER "Vertigo – The Story Of Vincent O’leary" vor. Drummer Ralf Schulz und Gitarrist Oliver Kaufmann zockten mit Scheepers bereits Anfang der Achtziger zusammen. Ersterer stand später noch bei SINNER in Lohn und Brot. Sieht man sich also die Historie der Bandgründer an, kann man sich bereits ziemlich genau vorstellen welche Art Metal den Zuhörer erwartet. Und nichts anderes bekommt er auch. Klassischen Teutonen-Stahl alter Prägung. Kein Firlefanz, keine Überraschungen.

Am ehesten fühlte ich mich beim hören der Scheibe regelmäßig an GRAVE DIGGER erinnert. Gerade im Gitarrenbereich dachte ich ein ums andere Mal, dass Uwe Lulis Pate für die Parts gestanden haben muss. Auch die eisernen Jungfrauen dürften bei den Protagonisten hoch im Kurs stehen, schimmern sie doch ebenfalls an manchen Stellen stark durch. Selbstverständlich sind alle typischen Trademarks vorhanden, die auf ein solches Album gehören. Es wird in den knapp 48 Minuten geshreddert, gefrickelt, gedoublebasst, gestampft, gescreamt... Nicht, dass es nicht alles gut gespielt wäre, nein, handwerklich geht das Dargebotene absolut in Ordnung. Dennoch wollen die Songs nicht wirklich zünden, denn das Material fällt leider etwas bieder aus und die wirklich großen, hymnischen, Momente die eine Scheibe dieser Art braucht, um regelmäßig in der Rotation zu landen, sind nur in überschaubar großer Anzahl vorhanden.

Alles in allem nichts, was man nicht schon woanders oder besser gehört hätte. Wer unbedingt einen Anspieltipp haben möchte, dem empfehle ich 'In My Head'. Ansonsten können traditionsbewusste Metaller mal ein Ohr riskieren.

Ein nettes Gimmick hat man sich dennoch einfallen lassen. Im Bereich des traditionellem Metal ist es zwar mittlerweile keine Seltenheit mehr, dass es ein lyrisches Gesamtkonzept gibt, VINDER präsentieren dieses hier aber in Form eines, von Anja Uhren gezeichneten, Comics welcher die Storyline nachvollzieht. Dieser lag mir zur Rezension leider nicht vor und ich weiß daher nicht, ob er in das Cover eingearbeitet ist oder separat beiliegt.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Letter
02. Dark Horizon
03. Where Evil Dwells
04. Face In The Mirror
05. In My Head
06. Vertigo
07. Funny Games
08. Secret Door
09. Diary Of A Child
10. The Reckoning
11. It's Me
Band Website: www.vinder.de
Medium: CD
Spieldauer: 47:55 Minuten
VÖ: 19.02.2011

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