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Vader - Revelations
Review von Opa Steve vom 01.06.2002 (3796 mal gelesen)
Vader - Revelations Nach dem Deal mit Metal Blade Records und dem 1999 erschienenen Durchbruchalbum "Litany" ist Vader eine feste Größe im Death Metal Sektor. Die jungen Musiker, die der Band teilweise schon Ende der 80er Jahre angehörten, überzeugten das Publikum in vielen Gigs, und die Musiker unter uns werden die Drum-Arbeiten von Doc sicher nicht als 08/15-Machwerk unter den Teppich gekehrt haben - so praezise haemmert der Bursche auf seinen Kesseln.

Das nun folgende Album "Revelations", mit einer üblich griffigen Spielzeit von 33 Minuten, markiert den Weg der Band ohne große Überraschungen. Zwar mit einem modern-professionellen Booklet (inkl. der Lyrics) ausgestattet, präsentiert sich der Sound wie eh und je bodenständig. Erfreulich, daß die Jungs mit Neuzugang Simon (ersetzt Shambo) weiterhin keine überarbeiteten Trendproduzenten (z.B. Hypocrypeter) an die Regler lassen, sondern eher unbekannte lokale Regieräume für die Produktion auswählen. Der Sound ist roh und dreckig, aber verfügt trotzdem über genügenden Druck. Lediglich das geile Drumming von Doc hätte eine Spur härter rauskommen können, aber da es sich nicht um übliche Trigger-Sounds handelt, ist wohl mehr kaum drin. Dafür hat's halt ein schön räumliches und griffiges Feeling.

Die Opener "Epitaph" und "The Nomad" kommen eher unspektakulär rüber. Man muß leider sagen, daß es das große Manko der meisten Deather ist, interessante Riffs zu entwickeln, die trotzdem noch brutal rüberkommen. Alle Trümpfe zieht das Quartett aber aus dem Ärmel, wenn's an skalpellscharfes Geknüppel geht. "Wolftribe" drückt schon viel mehr auf's Gas, und spätestens beim 4. Song "Whisper" schafft man es nicht mehr, die Matte in angemessener Geschwindigkeit rotieren zu lassen. Brutale Riffs werden von extrem präzisen Blastbeats unterlegt. Das sind einfach die Passagen von Vader, wo die Band ihre Stärke voll ausspielen kann. Sie sind nun mal keine filigranen Prog-Frickler, sondern lassen den Knüppel rotieren. Den Songs kann man leicht folgen und sie graben sich schnell in Ohr und Hirn.

Der Death-Fan wird auf jeden Fall seine helle Freude an diesem Album haben. Und wenn Doc mal so richtig loslegt (was er für meinen Geschmack ruhig öfter tun könnte), gibt's ohnehin kein Halten mehr. In Punkto Aggression bevorzuge ich nach wie vor Vomitory, aber Vader spielen auf jeden Fall weit oben in der Gesamtliga mit.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
Band Website: www.vader.pl
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 03.06.2002

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Vader
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Band website
www.vader.pl
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