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Primal Fear - Live In The USA

Review von des vom 14.06.2010 (2205 mal gelesen)
Primal Fear - Live In The USA Wie lange gibt es PRIMAL FEAR nun schon? Kurz im Plattenschrank gestöbert: zu Beginn der 1990er veröffentlichte Frontmann Ralf Scheepers mit GAMMA RAY die Alben "Heading For Tomorrow" (1990), 1991 "Sigh No More", und 1994 folgte noch "Insanity And Genius". Danach gründete Scheepers zusammen mit Bassist Mat Sinner PRIMAL FEAR, das muss so um 1998 gewesen sein. Also eine recht lange Zeit, die diese Band schon existiert, und unglaublicherweise ohne eine Live-Platte in ihrer Diskographie vorweisen zu können.

Doch dem kommen PRIMAL FEAR nun nach. Mit "Live In The USA" wird eine Silberscheibe präsentiert, die auf der letzten Tournee in Atlanta, New York und Los Angeles mitgeschnitten wurde. Kurzum: sehr gelungene Platte, das deutsche Power-Metal-Schiff gibt sich keine Blöße. Stimmwunder Ralf Scheepers schreit sich die Seele aus dem Leib und lässt schon mal den Halford raushängen ('Sign Of Fear'), weiß aber auch in ansatzweise ruhigeren Nummern wie dem 8:44 Minuten langen 'Fighting The Darkness' zu überzeugen. Auch die übrige Band steht in nichts nach und weiß durch präzises Drumming und Gitarrenspiel zu überzeugen. Eine Überraschung liefern PRIMAL FEAR im Finale mit dem ruhigen 'Hands Of Time', bei dem durchaus so etwas wie Lagerfeuerstimmung aufkommt. Auch der Sound weiß zu überzeugen: wuchtiges Schlagzeug und kernige Gitarren unterstützen die richtig live klingende Aufnahme, bei der anscheinend auf exzessive Studio-Nachbearbeitung verzichtet wurde. Man könnte nur bemängeln, dass das Publikum kaum zu hören ist, was etwas an Atmosphäre kostet.

Zeitgleich zur CD veröffentlichen PRIMAL FEAR noch die Live-DVD "16.6 Live All Over The World", die hauptsächlich aus Aufnahmen der letztjährigen Shows in der Schweiz und Atlanta stammen und zusätzlich um Footage von Sao Paulo, Osaka und Tokyo angereichert wurde und einiges an Extras wie eine Bootleg Section und alle Videos der Band enthält.

Nicht nur für PRIMAL FEAR Fans heißt es da zugreifen, sondern für alle Metal-Heads, die eine Vorliebe für Power Metal haben. Ich habe schon einige Zeit nicht mehr eine so überzeugende Live-CD gehört.

des

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Before The Devil Knows You're Dead [Intro]
02. Under The Radar
03. Battalions Of Hate
04. Killbound
05. Nuclear Fire
06. Six Times Dead [16.6]
07. Angel In Black
08. Sign Of Fear
09. Fighting The Darkness
10. Riding The Eagle
11. Final Embrace
12. Metal Is Forever
13. Hands Of Time
14. Chainbreaker
Band Website: www.primalfear.de
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 04.06.2010

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