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Crematory - Infinity
Review von Mandragora vom 07.02.2010 (2013 mal gelesen)
Crematory - Infinity "Klagebilder" und "Pray", die letzten Alben von CREMATORY, die noch immer durch meine Playlist geistern, haben mich sehr begeistert, so dass ich nun mit einer hohen Erwartung an die neuste Produktion der Westhofener Band mit dem Titel "Infinity" heranging. Und diese wurde auch mit dem nunmehr elften Album der Gothic-Metaller nicht enttäuscht.

Insgesamt kommt dieses überwiegend in englischer Sprache gehaltene Album in der gewohnten CREMATORY Art daher. Cleane Vocals treffen in sehr melodiöser Weise auf dunklere Vocals, was wie immer einen super Effekt hat. In den ersten drei Tracks geht es dabei noch härter zu, diese Härte nimmt ab dann jedoch ab und es kommen in Folge sehr gefällige, mit Keys stärker durchsetzte, Songs daher. Die Songs weisen insgesamt eine hohe Eingängigkeit auf, sie klingen dabei aber immer wie CREMATORY, so dass der Grad der Abwechslung nicht besonders hoch ist, aber gerade bei CREMATORY Fans super ankommen wird. Dabei werden sowohl Klischees bedient als auch die härtere Gangart gefahren, so dass ein sehr gut hörbares Scheibchen entstanden ist, das mit 'Broken Halo' auch eine gelungene Ballade zu bieten hat.

Die deutschen Passagen in 'Never Look Back' wirken in Verbindung der englischen Clean Vocals und dem englischen Refrain leider etwas seltsam, deplatziert und unpassend, fügen sich ansonsten aber gut ins Konzept der CD. Den Abschluss macht das balladeske 'Auf der Flucht', das komplett in Deutsch gehalten ist, dabei aber nicht besonders anspruchsvoll daher kommt und etwa den deutschen Songs auf "Klagebilder" keine Konkurrenz machen kann. Musikalisch ist alles beim alten geblieben, die Soundwände walzen sich durch die Songs, die Vocals kommen präzise, und die Keys greifen die emotionale Basis der Songs gut auf und bringen sie hinter dem härteren Sound gut zur Geltung. Pathos und Bombast wie auch die eher poppigen Elemente werden ideal in Verbindung gesetzt. Das 'Black Celebration' Cover kommt zwar interessant daher, aber nicht so gut wie die Eigenkompositionen der Band. Wobei ruhig ein bisschen mehr textliche Brillanz rüber kommen könnte. Reim dich oder ich beiß dich muss man etwa zu Beginn und im Refrain von 'Auf der Flucht' denken, auch wenn der Song ansonsten super klingt.

Insgesamt kann man hier festhalten, dass CREMATORY immer noch dieselben sind und nichts wesentlich Neues bieten, aber auch nicht an Qualität verlieren. Wer die beiden vorigen Alben mochte wird auch "Infinity" mögen, wer eher auf die früheren Alben steht wird aufgrund der eher klischeehaften Poppigkeit einige Probleme mit dem Silberling haben.


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Infinity
02. Sense Of Time
03. Out Of Mind
04. Black Celebration
05. Never Look Back
06. Broken Halo
07. Where Are You Now
08. A Story About
09. No One Knows
10. Auf der Flucht
Band Website: www.crematory.de
Medium: CD
Spieldauer: 46:42 Minuten
VÖ: 29.01.2010

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Crematory
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Band website
www.crematory.de
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