Letzte Reviews





Festival Previews
A Sinister Purpose 2018

Hell Over Hammaburg 2018

Festival Reviews 2018

Mandragora Scream - Volturna

Review von des vom 30.11.2009 (1917 mal gelesen)
Mandragora Scream - Volturna Vampirfilm. Das ist die erste spontane Assoziation, die sich beim Lauschen des Intros 'Lui' von MANDRAGOA SCREAMs viertem Album "Volturna" einstellt. Düsterkalte Atmosphäre, gruselige Synthiestimmung und undefinierbare, unterschwellig unangenehme Stimmen prägen den Beginn. Auch optisch passt das Quartett rund um Sängerin Morgan Lacroix in das Vampir-Klischee.

Die beunruhigend-gruselige Grundstimmung wird auch weiterhin beibehalten, auch wenn es nicht wirklich Metal ist, den MANDRAGORA SCREAM spielen. Der Gothic-Anteil ist nur die Basis, aber eigentlich überwiegen die Synthies, Tanzbeats und elektronische Spielereien, wodurch MANDRAGORA SCREAM stellenweise an die Elektronic-Rocker L'AME IMMORTELLE erinnern. Die Gitarren dienen als zurückgedrehte Riffmaschinen und klingen dabei fast mechanisch, klinisch. Über all dem thront der Gesang von Frontfrau Morgan Lacroix, der im Gegensatz zur Gothic-üblichen harmonischen Stimmlage eher als Rockröhre fungiert und oftmals in ziemlich krasses Kreischgurgeln abgleitet und dadurch den Songs den nötigen Pepp verleiht. Gute Beispiele dafür sind 'I'm Goin' Alone' oder das herausragende 'The Revenant's Eternal Love'.

Leider wird das hohe Niveau des Beginns nicht durchgehalten beziehungsweise erscheinen die Songs vielmehr über die Fortdauer des Albums zu beliebig und austauschbar. Vielleicht liegt das aber auch an der Masse an Tracks, die die Italiener auf die Platte packen; möglicherweise hätte man die eine oder andere Nummer weglassen sollen. Mir geht es bei "Volturna" jedenfalls so, dass ich nach einer Weile immer genug habe von den ewig gleichen Stampf-Rhythmen. "Volturna" ergibt somit summa summarum eine Platte für Elektro-Gothic-Fans, die vor allem von der düsteren Atmosphäre und dem ausgefallenen, unter die Haut gehenden weibliche Gesang lebt. Zusätzlich gibt es zwei Coverversionen auf der Platte: 'Bang Bang' (CHER) und 'Fade to Grey' (VISAGE) werden durchaus gelungen dem Stil von MANDRAGORA SCREAM unterworfen.

des

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Lui 2:18
02. I'm goin' alone 4:27
03. The circus 4:21
04. Deceiver 3:40
05. Breakin' dawn 3:37
06. Killin game 3:25
07. Blindness 4:28
08. Farewell 4:28
09. A chance from him 3:30
10. The revenants eternal love 4:36
11. The callin from isaiah 3:15
12. Bang bang 3:43
13. The seagulls creed 3:20
14. Fade to grey 5:34
15. Nails 5:22
Band Website: www.mandragorascream.com
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 20.11.2009

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

30.11.2009 Volturna(6.0/10) von des

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!