Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2017
Hell Over Hammaburg 2017

ROCK HARD Festival 2017

Wacken Open Air 2017

Draugnim - Northwind's Ire
Review von Kex vom 02.11.2008 (1852 mal gelesen)
Draugnim - Northwind's Ire 2007 sollte das Jahr sein, das über die Zukunft DRAUGNIMS entscheiden musste. 20 Demos wurden versandt, an denen die Existenz dieser zwar seit 1999 bestehenden, aber durch Wirren ständig zerrissenen Band hing. Glücklicherweise interessierten sich Spikefarm Records für den Dreier aus Finnland, sodass ich heute mit "Northwind's Ire" in der Hand sagen kann: Gut wie es gekommen ist!

Der erste Longplayer der Finnen wartet mit sieben Songs auf, die sich zwar alle ähneln, aber dennoch etwas Einzigartiges besitzen. Pagan und Black Metal werden eng vermischt, sphärische Klänge des Synthesizers entführen mal aufs Meer - 'Towards the Dusk' - von dort in eine düstere Höhle - 'Craionhorn' - und auch das Nebelmoor - 'Moonpath' bleibt nicht aus. Allen diesen Songs ist gemein, dass sie von nordischer Kälte geprägt, aber nicht dem ewig gleichen Pagangeschunkel verhaftet sind. Chorgesang wird mäßig und lediglich als stützendes Element eingesetzt. Allerdings kein Lob ohne negative Kritik. Stimmlich könnte noch etwas mehr Tiefe herausgeholt werden, zwar lassen sich emotionale Färbungen unterscheiden, doch wirkt der Gesang allgemein etwas flach aus der Kehle gepresst. Ebenfalls mehr zu wünschen ist vom Schlagzeug, wobei dies aktuell nicht fest besetzt ist. Generell ist der Sound zwar recht sauber, doch könnten sowohl Gitarren wie auch Bass etwas mehr in den Vordergrund gemischt werden, sodass der ganz eigene Charakter von DRAUGNIM besser herausgestellt wird.

Fazit: "Northwind's Ire" ist Symbol eines gelungenen Neunfanges, wenn die Mannen um Gründer Morior weiter an sich arbeiten, wird DRAUGNIM zu einer Band werden, die dauerhaft aus dem übersättigten Markt hervorstechen kann. Ein Ohr riskieren sollten Liebhaber der Urfassung der EQUILIBRIUM "Demo", oder alle denen Black Metal zu wenig und folkiger Pagan zu viel ist.

Anspieltips: 'Craionhorn', 'Feast of the Fallen'


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Moonpath
2. Craionborn
3. Feast of the fallen
4. Towards the dusk
5. Will dawn rise again
6. Sworn to waves
7. Archein
Band Website: www.myspace.com/draugnim
Medium: CD
Spieldauer: 45:07 Minuten
VÖ: 10.10.2008

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Draugnim
Reviews

15.12.2010 Horizons Low(8.5/10) von Kruemel

02.11.2008 Northwind's Ire(7.5/10) von Kex

Band website
www.myspace.com/draugnim
Album des Augenblicks
Volltextsuche
Heute veröffentlicht
Terror Empire - Obscurity Rising

Schaut mal!