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October File - Holy Armour From The Jaws Of God
Review von Opa Steve vom 11.11.2007 (1760 mal gelesen)
October File - Holy Armour From The Jaws Of God Bei dem martialisch-bizarren Cover dachte ich zuerst an komische kriegsverherrlichende Black Metal Komplexe. Aber schon bevor der erste Ton des Albums erklingt, wird im Intro klar, dass dies nicht der Fall ist: "The quickest way to end a war .... is to lose it.". Und in der Tat geht die Truppe die Stimmung aus apokalyptischen Songs und entsprechender Thematik auf eine geschickte und interessante Weise an. Sie sind intensiv, düster, aggressiv, nihilistisch. Die Stimme des Sängers erinnerte mich Anfangs so stark an Eric Forrest (Ex VOIVOD, E-FORCE), dass ich mich erst nochmal vergewissern musste, dass er es wirklich nicht ist. Die Songs klingen sehr eigentständig - sie sind metallisch, haben stellenweise etwas von Hardcore (keine Sorge, daraus ergibt sich nicht zwangsläufig "Metalcore"), und über allem steht eine hämmernde Monotonie (nicht im negativen Sinne), damit die einfachen, aber sehr effektiven Riffs ihre volle Wirkung entfalten können. 'In My Magnificent Circus' lodert so wie eine Feuersbrunst, während jede Spielerei im Songwriting von der Düsterheit abgelenkt hätte. Es gibt noch so eine Truppe, die mit ähnlichen Strategien arbeitet, nämlich MINISTRY. 'High Octane Climate Changer' oder 'Hallowed By Thy Army' klingen tatsächlich so, als würden Jourgensen & Co. ihre Stücke mal ohne Effekte auf normalem Bandequipment runterzocken. Primitiv von vorn bis hinten, aber jedes Riff ein Volltreffer! Ein weiterer Einfluss dürfte die Mitarbeit von Jaz Coleman (KILLING JOKE) gewesen sein. Ob Zufall oder nicht sei dahingestellt, aber 'Friendly Fire' oder 'A Sun That Never Sets' klingt tatsächlich wie eine Extremausgabe der ehemaligen 80er Avantgardisten. Schwächen wie das etwas tranige 'So Poor' kann man dem Album getrost nachsehen, da das Material im Großen und Ganzen einen gelungenen Querschnitt aus Heavyness, unverwechselbaren Vocals, Stimmung und metallischer Aggression bietet.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01 A Munitions Crusade
02 In My Magnificent Circus
03 High Octane Climate Changer
04 Another Day
05 Hallowed Be Thy Army
06 Friendly Fire
07 Blood And Sweat
08 A Sun That Never Sets
09 Religion?
10 So Poor
Band Website: www.octoberfile.com
Medium: CD
Spieldauer: 55:13 Minuten
VÖ: 16.11.2007

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Band website
www.octoberfile.com
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