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Southern Cross - Rise Above
Review von JoS vom 01.08.2007 (1846 mal gelesen)
Southern Cross - Rise Above Bei der Flut an Debüts die in die Postoffices diverser Magazine eindringt stellt man sich oft die Frage, wie Band XY eigentlich an einen Plattenvertrag gekommen ist. Vollkommen anders sieht es da bei SOUTHERN CROSS aus. Mit ihrem Debüt, gleichnamig wie die EP, "Rise above“ haben die fünf Jungs nämlich ein, oftmals Genregrenzen überschreitendes, starkes Powermetal Album auf die metallisch orientierte Menschheit losgelassen.

Mit 'You shall be damned’ knallt direkt ein harter, schneller Song aus den Boxen, der jedoch für den Rest des Albums eher untypisch ist. Auch wenn es sich hierbei um einen eher schwachen Song des Silberlings handelt bildet er doch einen guten Einstieg in das Album und der direkte Übergang in das eher hymnische 'Never say dare’ gibt einen Einblick in die gelungene Verschmelzung verschiedener Elemente auf diesem Album. Die leicht progressiven Einflüsse lockern den Sound immer wieder auf, während die Stimmverzehrung für härtere Akzente sorgt. Ein wunderbares Gegenspiel.

So auch bei 'Fallen’ wo sich hartes Riffing mit einem, im Hintergrund platzierten, Keyboard trifft und so einen interessanten Gesamtklang schafft, bei dem es sich lohnt auch einmal ein Ohr näher an die Box zu legen. Ähnliches gilt auch für das äußerst melancholische, moderne und rhythmische 'Pale’, bei dem vor allem das Keyboard gut in Szene gesetzt wird.

Ähnlich melancholisch gestaltet sich 'The third gate’, das sich, nachdem es mit einem sehr starken, rhythmusorientierten Riff beginnt, zu einem eher düsteren Song wandelt, der jedoch vor allem durch die Drums immer noch ein gewisses Tempo hält und vor allem durch einen starken Zwischen/Solopart glänzt. 'This world was just a dream’ hingegen ist eine reine, urlangsame Ballade mit leichtem Kitschansatz die vor allem Gesangsschwächen bei Vocalist David Lizotte deutlich macht.

Ein Gegensatz wie er krasser nicht sein könnte ist das folgende 'By the hand of fate’. Wieder gibt es einen direkten Übergang in den schnellen Powermetal Song, welcher abermals durch ein eher langsames Gitarrenbreak unterbrochen wird, bevor er wieder an Fahrt aufnimmt.

Der über 10-Minuten lange Titelsong 'Rise above’ erweist sich als würdiger Abschluss in dem der Großteil der verwendeten stilistischen Mittel noch einmal verwendet wird.

Insgesamt ist "Rise above“ ein sehr starker Longplayer geworden, auf dem sich die Band technisch über jeden Zweifel erhaben präsentiert. Negativ ins Auge fallen nur die oftmals sehr "lieben“ Gesangsparts, welche in einigen Momenten an das unsägliche Gejammer eines Tony Kakko erinnern. Dennoch ist diese Langgrille ein Muss für jeden Powermetalfan und ich bin bereits auf den nächsten Output der Kanadier gespannt!


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. You shall be damned
2. Never say dare
3. Fallen
4. Pale
5. The third gate
6. This world was just a dream
7. By the hand of fate
8. Rise above
Band Website: www.southerncrossmetal.com
Medium: CD
Spieldauer: 46:48 Minuten
VÖ: 03.08.2007

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Southern Cross
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01.08.2007 Rise Above(8.0/10) von JoS

Band website
www.southerncrossmetal.com
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