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Behemoth - The Apostasy

Review von Typolos vom 21.07.2007 (2682 mal gelesen)
Behemoth - The Apostasy Auf dieses nunmehr achte Album aus dem Hause BEHEMOTH, war ich mehr als gespannt. Haben die Polen doch mit Ihrem Vorgängeralbum "Demigod" die Messlatte im technisch versierten Deathmetal Bereich extrem hoch gelegt. Spätestens seit diesem Album haben BEHEMOTH zu Bands wie NILE, MORBID ANGEL, HATE ETERNAL, MALEVOLENT CREATION und Co aufgeschlossen.

Dass die Jungs absolute Perfektionisten sind, merkt man dem Album an jeder Stelle an. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Hier sitzt alles an der richtigen Stelle. Es ist schon erstaunlich, wie minimalistisch man klassische Instrumente einbauen kann, ohne dabei die Härte des Songs zu verlieren. Hier wirkt nichts aufgesetzt oder verschönt, sondern wie aus einem Guss. Ein absolutes Hörerlebnis.

In erster Linie ist "The Apostasy" ein schweres Death Metal Album mit orientalischem Einfluss. In Sachen Geschwindigkeit und Härte steht man anderen Bands in nichts nach. Immer wieder erstaunlich wie präzise und schnell hier geknüppelt wird. Aber nicht nur in Geschwindigkeit glänzen BEHEMOTH sondern auch in der Dynamik der einzelnen Songs. Kein Song wird einfach nur herunter geknüppelt. Immer wieder werden gekonnt ruhige Passagen eingebaut oder technische Raffinessen gekonnt in den Songstrukturen untergebracht.

Mit 'Prometherion' warten die Polen sogar mit einer Midtemponummer auf, die sich sehr gut in das Gesamtbild des Albums eingliedert. Als besonderes Highlight veredelt Warrel Dane (NEVERMORE) in den ruhigen Passagen von 'Inner Sanctum' den Song mit seiner Stimme.

Der Sound klingt auf dem neuen Album noch etwas rauer als auf "Demigod", was den Songs aber eher zu Gute kommt. Allerdings lag mir nicht der fertige Endmix vor, so dass sich am Soundgewand noch etwas ändern kann.

Man kann sagen, dass BEHEMOTH mit "The Apostasy" die Erwartungen voll erfüllt haben. Sie übertreffen zwar das Vorgängeralbum nicht, machen aber da weiter wo sie mit "Demigod" aufgehört haben, ohne sich dabei zu kopieren.

Sollte es wirklich noch jemand geben, der von BEHEMOTH noch nichts gehört hat, was bei der vielen Bühnenpräsenz in den letzten Jahren schwer vorstellbar ist, sollte er das nun tunlichst nachholen. Ansonsten verpasst man ein wirklich sehr gutes Death Metal Album.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
1 Rome 64 C.E.
2. Slying the Prophets ov isa
3. Prometherion
4. At the left hand ov god
5. Kriegsphilosophie
6. Be without fear
7. Arcana hereticae
8. Libertheme
9. Inner Sanctum
10. Pazuzu
11. Christgrinding Avenue
Band Website: www.behemoth.pl
Medium: CD
Spieldauer: 39:52 Minuten
VÖ: 31.05.2007

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