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Powerwolf - Lupus Dei

Review von Odin vom 16.06.2007 (2812 mal gelesen)
Powerwolf - Lupus Dei Vorab ein Sorry an Metalblade und POWERWOLF - dieses Review ließ über Gebühr auf sich warten. Ein Grund dafür ist, dass nach dem ersten Eindruck das Schoßhündchen Gottes ("Lupus Dei") etwas von seiner Bissigkeit eingebüßt hatte. So wanderte die Scheibe zunächst ab - und das war richtig so, denn als sie nun wieder auftauchte, bohrten sich ihre Fangzähne tiefer in mein Fleisch.

Das Debüt der deutsch-rumänischen Band hat mich ziemlich begeistert. Gedanklich steckte ich sie in eine Kategorie mit FALCONER, insofern als dass auch hier ein sehr starkes Debüt mit einem ausgebildeten Musical-/Opernsänger vorlag. Diese außergewöhnlich starke Stimme trägt auch heute noch ganz wesentlich zum Charme von POWERWOLF bei.

Etwas weniger geworden sind die schnellen, treibenden Songs, habe ich den Eindruck. Dafür gibt es zum Beispiel mit 'Saturday Satan' noch wesentlich stärke Reminiszenzen an die NWOBHM. Die Songtitel sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben: Cheesy as cheese can be. Die Metapher und das Image der Vampire wird fleißig ausgelebt. Das und die oft etwas getragenen, operesk angehauchten Songs spenden den Wölfen Alleinstellungsmerkmale.

Im weiteren Verlauf des Albums muss man das mit den treibenden Songs aber auch relativieren. Zunächst stampfend und getragen, wird etwa mit 'Vampires don't die' durchaus straight aufgelegt. Hier mag man sich gar an GAMMA RAY erinnert fühlen (zu "Powerplant" Zeiten). Die Gitarrenarbeit der Gebrüder Wolf, die mit ihren Äxten auch gleich den Bass ersetzen, macht nach wie vor Laune. Nicht übermäßig komplex, eher klassisch straight schütteln sie die Riffs aus den Ärmeln ihrer schwarzen Kutten.

Die großen Highlights fehlen dennoch. Es ist eben nicht mehr so neu und besonders wie noch die erste Scheibe. Wesentlich wird das dritte Album; wenn sie die Qualität der Produktion und zumindest dieses Level der Songs halten können, sollten sie sich damit etablieren können. Den Innovationsbonus gibt es zwar nicht mehr, aber das Werk weiß dennoch zu gefallen. Anhänger des klassischen Heavy und Power Metal sollten ebenso wie Freunde der bombastischen Richtungen (etwa THERION) mal ein Ohr riskieren. Auch wenn sie schon anderthalb Monate draußen ist, ist die CD noch zu kaufen. ;-)

Anspieltipps: 'Saturday Satan', 'Vampires don't die', 'Mother Mary is a Bird of Pray' (klingt noch am ehesten nach dem Debüt)

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. Lupus demonae (Intro)
2. We take it from the living
3. Prayer in the dark
4. Saturday satan
5. In blood we trust
6. Behind the leathermask
7. Vampires don't die
8. When the moon shines red
9. Mother Mary is a bird of prey
10. Tiger of sabrod
11. Lupus dei
Band Website: www.powerwolf.net
Medium: CD
Spieldauer: 43:31 Minuten
VÖ: 04.05.2007

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