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Black Viper - Hellions Of Fire

Review von baarikärpänen vom 25.09.2018 (590 mal gelesen)
Black Viper - Hellions Of Fire
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Was macht die gute Promotion-Abteilung eines Labels aus? Bestimmt nicht, dem geneigten Rezensenten einen sogenannten Waschzettel zur Verfügung zu stellen, der sich in Superlativen ergeht, fleißig vom Leder zieht, aber mit dem eigentlich zu bewerbenden Objekt Nullkommanix zu tun hat. High Roller probieren sowas erst gar nicht, sondern lassen im beiliegenden Text zu BLACK VIPERs neuem Album "Hellions Of Fire" ganz einfach den Mainman des Quartetts, Cato Stormoern, zu Wort kommen. Der fasst dann auch alles, was man über die Norweger und ihre Scheibe wissen sollte, mehr als treffend zusammen.

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BLACK VIPER starteten vor einigen Jährchen als Soloprojekt von Drummer Cato Stormoern, der ansonsten unter dem Pseudonym Sadomancer bei den Thrashern DEATHHAMMER die Felle vermöbelt. Gedacht war das Ganze als Nebenspielwiese, um seine musikalischen Ideen, die nichts mit Thrash zu tun hatten, unters Volk zu bringen. Stormoern sieht die Mucke von BLACK VIPER dann auch eher in der Tradition des US-Speed Metals wie ihn AGENT STEEL und vor allem SAVAGE GRACE spielten. Vor allem SAVAGE GRACE trifft den Nagel ganz gut auf den Kopf, wenn man deren "After The Fall From Grace" als Vergleich heranzieht. Wie besagtes Album ist "Hellions Of Fire" zwar im Speed Metal verwurzelt, aber trotzdem wird nicht von Anfang bis Ende das Gaspedal bis zum Bodenblech durchgetreten. Abwechslung ist also Trumpf, was ein klarer Pluspunkt für "Hellions Of Fire" ist.

Schon der eröffnende Titeltrack mit seinem tollen Aufbau macht mächtig Laune. Was langsam und mit gekonnten Gitarrenparts beginnt, startet nach eineinhalb Minuten so richtig durch, nimmt aber immer wieder mal das Tempo raus. Sänger Salvador Armijo liefert mit seinen hohen Vocals und den eingestreuten highpitched Screams genau das, was man von 'nem Speed Metal-Barden erwartet. Beim nachfolgenden 'Metal Blitzkrieg' sagt der Titel eigentlich schon genug. Was dann aber folgt, macht aus "Hellions Of Fire" eine ganz besondere Scheibe. 'Quest For Power - The Fountain Of Might' ist die oft zitierte Achterbahnfahrt, die den Hörer nach zehn Minuten mit offenstehendem Mund zurücklässt. Die ersten 40 Sekunden könnten so von den epischeren Alben BATHORYs stammen, dann wird das Tempo angezogen, feine Leads kommen ins Spiel, danach folgt eine weitere Temposteigerung,und als ob das nicht schon genug wäre, geht's erst recht mit Vollgas in den vierten Gang, nur um kurz darauf eine Vollbremsung hinzulegen und wieder gen Epic Metal zu schielen. 'Storming With Vengeance' und 'Suspiria' sind dann wieder schnörkelloser Speed vom Feinsten, wogegen 'Freedom's Reign' größtenteils im Midtempo angesiedelt ist. 'Nightmare Mausoleum (The Sleeper Must Awaken)', ein weiterer Longtrack, beendet dieses tolle Debüt-Album. Auch hier wird wieder mächtig Alarm gemacht und alles, was das Bangerherz höher schlagen lässt, in einen einzelnen Song gepackt. Daumen hoch auch für die Leistung von Gitarrist Arild M. Torp, der sich ein famoses Riff nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelt und auf hohem Niveau soliert. "Hellions Of Fire" ist eines dieser seltenen Alben, die zu keiner Sekunde langweilig werden und genau das rechtfertigt die neun Punkte, die unten stehen.

Nach den Schweden ARMORY nun also die Norweger BLACK VIPER, die dem Speed Metal zeigen, wo der Barthel den Most holt. Ich hoffe nur, BLACK VIPER bekommen für eventuelle Live-Aktivitäten 'nen zweiten Gitarristen ins Boot. Das dürfte dann ein grandioses Erlebnis werden.



Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Hellions Of Fire
02. Metal Blitzkrieg
03. Quest For Power - The Fountain Of Might
04. Storming With Vengeance
05. Suspiria
06. Freedom's Reign
07. Nightmare Mausoleum (The Sleeper Must Awaken)
Band Website: https://www.facebook.com/blackvipermetal
Medium: CD
Spieldauer: 47:43 Minuten
VÖ: 14.09.2018

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25.09.2018 Hellions Of Fire(9.0/10) von baarikärpänen

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