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One Tail, One Head - Worlds Open, Worlds Collide

Review von Musty vom 03.10.2018 (576 mal gelesen)
One Tail, One Head - Worlds Open, Worlds Collide ONE HEAD, ONE TAIL sagen tschüss! 12 Jahre nach ihrer Gründung verkünden die Norweger ihre Auflösung. Ihr Debütalbum "Worlds Open, Worlds Collide" hinterlassen uns die Trondheimer aber noch. Anschließend kann sich Mastermind Luctus wieder auf das ein oder andere Projekt (u.a. BEHEXEN, MARE und DARVAZA) konzentrieren. Wir bleiben aber bei der ersten und zugleich letzten Platte von ONE TAIL, ONE HEAD.

"Worlds Open, Worlds Collide" kommt wie die beiden EPs mit gewohnt räudig punkiger Black Metal Attitüde daher, dieses Mal flankiert von atmosphärischen Interludes. Was sich schräg anhört, passt aber ungewöhnlich gut zusammen. Permanent wechseln sich keifende, DARKTHRONE-artige Vocals mit packenden Gitarrenriffs ab. Direkt nach dem Intro geht mit 'Arrival, Yet Again' die Raserei los. Schreihals Luctus brüllt sich die Seele aus dem Leib, während die Instrumentalfraktion permanent zwischen Up- und Lowtempo hin und her wechselt. 'Stellar Storms' kommt mit einem 'Wherever I May Roam' Gedächtnisriff daher, löst sich aber noch rechtzeitig davon, um nicht direkt von Lars Ulrich verknackt zu werden. Dieser würde sich sowieso nicht getrauen, einen Typen mit so einer finsteren und wutentbrannten Stimme gegenüberzutreten. Mit 'Firebirds' findet noch eine ausgesprochen rockige Nummer den Weg auf die Platte. Die zehn Minuten-Nummer 'Summon Surreal Surrender' vereint nochmal Raserei, Tobsucht und Wehmut in einem Song und schließt somit das Album würdig ab.

Generell stechen auf "Worlds Open, Worlds Collide" die extrem mächtigen Vocals hervor. Da können sich einige Black Metal Sänger eine Scheibe abschneiden. Weiterhin findet sich auch der ein oder andere DARKTHRONE Querverweis, der die Scheibe zusätzlich aufwertet. ONE TAIL, ONE HEAD laden zum Tanze in den dunkelsten Kerkern und Verliesen der Welt. Und bevor man sich in der heimischen Grotte auf ewig einschließt, um in Ruhe dem Album zu lauschen, lohnt sich noch ein abschließender Besuch auf ihrer letzten Tour mit BÖLZER und TAAKE.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Certainly Not
02. Arrival, Yet Again
03. Worlds Open, Worlds Collide
04. Stellar Storms
05. An Utter Lack of Meaning, Hitherto Unbeknownst, Suddenly Revealed
06. Firebirds
07. Sordid Sanctitude
08. Rise in Red
09. Passage
10. Summon Surreal Surrender
Band Website:
Medium: CD/LP
Spieldauer: 46:25 Minuten
VÖ: 05.10.2018

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03.10.2018 Worlds Open, Worlds Collide(8.0/10) von Musty

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