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Morne - To The Night Unknown

Review von Metal Guru vom 06.09.2018 (414 mal gelesen)
Morne - To The Night Unknown MORNE sind die aus Massachusetts stammenden Morgan Coe (Bass), Milosz Gassan (Gitarre, Vocals), Billy 'was für'n geiler Name' Knockenhauer (Drums) und Paul Rajpal (Gitarre). Bereits 2005 gegründet fabrizieren die vier zusammen 'atmosphärischen Heavy Metal', wovon ein limitiertes CD-/LP-Demo (2008), eine Split-CD/-LP zusammen mit WARPRAYER (2009), die CD/LP "Untold Wait" (auch 2009), die EP "Twilight Burns/Seams/Feral Ward (ebenfalls 2009), die Do-CD/-LP "Asylum" (2011), die CD/LP "Shadows" (2013), die Bootleg-Cassette/der Digital-Download "The Coming Of Winter" (2015) und jetzt eben die Do-CD/-LP "To The Night Unknown" (2018) zeugen - beeindruckend, nicht wahr? Besonders, wenn man - so wie ich - von dem ganzen Kram noch nie auch nur einen einzigen Ton gehört, dementsprechend auch keine Erwartung an die Band und deren Musik hat. Aber bedeutet keine Erwartung = keine Enttäuschung? Lauschen wir mal, hören wir mehr - alles klar?

Information: 'MORNE haben endlich 'ne Neue raus - nach all den Jahren!' Frage: 'Und, wie isse denn so - auch im Vergleich zu ihren anderen Scheiben?' Antwort: 'Na ja, so lala' (subjektive Abkürzung für lang und langsam). Im Ernst: Die vierte Full-Length-Veröffentlichung der Bostoner Band nach fünfjähriger Schaffenspause bietet acht crustige, doomige, metallische Songs in suizidalen sechsundsechzig Minuten und funeralen fünfundfünfzig Sekunden - über mangelnde Quantität (sprich Menge, Länge, Abgehänge) kann man also schon mal nicht maulen. Stellt sich die Frage nach der Qualität (aka Arrangement, Komposition, Umsetzung) - wie sieht's denn damit aus? Masterklampfer und Oberschreihals Gassan antwortet: 'It's been five years since our last release and we are extremely proud of what we have accomplished with this new album. I feel that there was a lot of room to breathe on this one and we didn't feel imprisoned by anyone's expectations.” - So weit ok!

Nach dreimaliger Druckbetankung von "To The Night Unknown" attestiere ich Crust-Doom-Metal, wie er sein soll: beinah bedeutungsloser Bass in der monofonen Mitte, krachende Klampfe links, kratzende Klampfe rechts, schleppendes (bei Fills leicht anziehendes, ansonsten unauffälliges) Stereoschlachzeuch, seltene simple Soli und hinter/unter/vor allem ätzende, keifende, lästernde Vocals - 'richtiger' Gesang Fehlanzeige. Der kürzeste Track (No. 5, 'Show Your Wounds') foltert fatale fünf Minuten und schicksalhafte sechs Sekunden, der längste (No. 2, 'Not Our Flame') endlose elf Minuten und anstrengende achtundfünfzig Sekunden. Die beabsichtigte (End-)Fertigkeit, Monotonie, Schwerfälligkeit, Verzweiflung, Zeitlupigkeit mag sicherlich im Sinne sowohl vieler Cruster, Doomer und Metaller als auch MORNEs sein, mein 'Ding' sind sie nur bedingt: harmonisch keine Heldentaten, melodisch keine Medaillen und rhythmisch kein Rekorde. Einflüsse sind laut Info Bands wie BOLT THROWER, DISCHARGE, ISIS, JOY DIVISION, NEUROSIS oder SWANS - von mir aus ...

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. To The Night Unknown
02. Not Our Flame
03. The Blood Is Our Own
04. Scorn
05. Show Your Wounds
06. Night Awaits The Dawn
07. Shadowed Road
08. Surrendering Fear
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 66:22 Minuten
VÖ: 07.09.2018

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06.09.2018 To The Night Unknown(6.0/10) von Metal Guru

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