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Blight House - Summer Camp Sex Party Massacre

Review von Metal Guru vom 14.08.2018 (320 mal gelesen)
Blight House - Summer Camp Sex Party Massacre BLIGHT HOUSE sind Frank Owen Gorey und Frank Lloyd Blight aus Rhode Island, die mit "Summer Camp Sex Party Massacre" ihr zweites Full-Length-Album veröffentlichen. Ob man zehn Stücke in vierundzwanzig Minuten und siebenundzwanzig Sekunden als 'Full-Length' oder nicht bezeichnen darf/kann/muss, sei dahingestellt. Böses Geballer, heilloses Gehaue, wildes Gewüte - ziemlich übles Zeuch zu Themen wie Horror, Liebe (na, Sex trifft's wohl eher), Okkultismus und Wrestling wird dennoch geboten.

Die Stücke besitzen nachweisliche Anfänge und Enden, allerdings werden manche von ihnen an scheinbar willkürlicher Stelle einfach und reichlich unmotiviert ausgeblendet. Was dann (manchmal, aber nicht immer) folgt, sind befremdliche/irritierende/seltsame Soundschnipsel (heulen, mahnen, predigen, schreien, wimmern). Keine Ahnung, aus welchen kaputten B-Filmen, kranken Horrorstreifen oder krassen Splattermovies die Sommer-Sex-Camper Gorey und Blight diese Audiosamples rausgerupft haben - ihre beängstigende, unangenehme, verwirrende Wirkung verfehlen sie nicht! Und egal, was BLIGHT HOUSE unter irgendeinem Massaker auf irgendeiner Sexparty in irgendeinem Sommercamp verstehen - wenn es das ist, was wir hier hören (oder zu hören glauben) - na dann, schöne (Sommer-)Ferien ...

Die Vocals bzw. deren 'Produktion' verdienen besondere Erwähnung: Bellen, Fauchen, Grunzen, Keifen, Krächzen, Röhren, Schreien direkt aus der Hölle (oder ähnlich lustlosen Locations) werden z. T. massiv effektiert (aka mit Harmonizer, Pitchshifter, Nach- oder/und Vorhall versehen), um noch unterirdischer, noch teuflischer, noch höllischer zu klingen - wirklich ziemlich übel! Ansonsten eine durch und durch derbe, dichte und dumpfe (aka angemessene) Angelegenheit, die zudem über einen bös bröckeligen Bass, breite/fleischige/grobe Klampfen und wahrscheinlich live geschlachtetes Schlachzeuch verfügt - na, immerhin!

Der Infozettel verrät: "Summer Camp Sex Party Massacre" offers ten tracks rife with earworms as bountiful as maggots on road-kill. Layers of monstrous vocals, disturbing samples, and swarming, occasionally melodic riffs make each track memorable in its own right while presenting an overall aesthetic of insanity, terror, and senseless, all-consuming rage.' Dem habe ich (zur Abwechslung) nichts hinzuzufügen - außer sechs sommerlich massakrierte Todestropfen vielleicht ...

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Summer Camp Sex Party
02. Moms Away
03. Acephalophilia II – The Decollation
04. You Deserve This
05. The Warriors Have Come
06. Immaculate Rejection
07. Decript Phallic Monuments
08. Feeding Time
09. Follow Your Leader (Kill Yourself)
10. Pray The Slay Away
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 24:27 Minuten
VÖ: 03.08.2018

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14.08.2018 Summer Camp Sex Party Massacre(6.0/10) von Metal Guru

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