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Wretch - Reborn

Review von baarikärpänen vom 01.08.2018 (845 mal gelesen)
Wretch - Reborn Manchmal darf man sich schon die Frage stellen, ob es Sinn macht, ein Album nochmals auf den Markt zu werfen, das gerade mal zwölf Jährchen auf dem Buckel hat. Vor allem dann, wenn besagte Scheibe von einer Band kommt, die lediglich den Über-Gourmets in Sachen reinrassigem Metals ein Begriff sein dürfte. In vorliegendem Fall allerdings darf man Pure Steel eindeutig gratulieren zu ihrer weisen Entscheidung, das Longlay-Debut der Cleveland-Bande WRETCH aus dem Jahre 2006 wieder zu veröffentlichen. WRETCH selbst sind ja eines der eher rassigeren Pferde im Label-Stall und haben via Pure Steel seit 2014 zwei dolle Dreher ("Warriors" und "The Hunt") rausgehauen. Da lag es nur nahe, sich auch des Erstlings anzunehmen.

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Die Anfänge von WRETCH reichen bis weit in die 80er des letzten Jahrhunderts zurück (erstes Demo 1985). So richtig Eindruck konnten die Jungs aber dann erst 21 Jahre später mit "Reborn" machen. Anstatt aber direkt nachzulegen, war dann wieder Ruhe im Karton und bis zum nächsten Lebenszeichen dauerte es schlappe sieben Jahre. Mag vielleicht daran gelegen haben, dass WRETCH öfter 'ne Fahrt auf dem Besetzungskarussell gedreht haben. So verwundert es dann auch nicht, dass aus der Besetzung, die "Reborn" eingespielt hat, lediglich Gitarrist Nick Giannakos noch heute zur Band zählt. Was in all den Jahren aber gleich geblieben ist, ist die Musik. Grundehrlicher Metal, der sich sowohl beim US-amerikanischen Power Metal, als auch bei der NWoBHM bedient. Am ehesten im Power Metal angesiedelt sind Tracks wie 'Mental Wars' oder 'Reborn', die jetzt nicht in Hochgeschwindigkeit um die Ecke kommen, aber mit ihrer Grundhärte mehr als Eindruck schinden. Etwas abwechslungsreicher geht's bei WRETCH aber auch. 'The Winners' glänzt mit einem tollen Songaufbau, getragene Parts wechseln sich gekonnt mit härteren Passagen ab. Nicht unerwähnt lassen sollte man auch 'I Am Storm'. Hier packen WRETCH die ganz grobe Kelle aus. 'I Am Storm' drückt gewaltig auf die Tube und pendelt zwischen trashig und punkig hin und her. Nicht gerade repräsentativ für den Rest von "Reborn", aber macht definitiv Laune. Was die Mucke auf "Reborn" allerdings wirklich großartig macht, sind die Vocals von Colin Watson, der eine grandiose Leistung abliefert. Ganz egal, ob gefühlvoll, kraftvoll, aggressiv, der Mann hat alles drauf. Am besten mal 'The Winners' anchecken, da bekommt ihr die komplette Vollbedienung. Sehr schade, dass man von ihm nicht mehr gehört hat. Und weil die Produktion auch stimmt, gibt's dieses Mal sogar Punkte für 'ne Wiederveröffentlichung.

Klar, WRETCH waren mit ihren letzten beiden Alben nur was für qualitätsbewusste Insider. Daran wird auch der Re-Release von "Reborn" nichts ändern. Aber wer seine Lücke füllen möchte, hat dank Pure Steel jetzt die Möglichkeit, das zu tun. Extralob gibt's auch noch für das neue Cover-Artwork, das im Gegensatz zum Original deutlich mehr hermacht. Und aufgewertet wird das Ganze noch mit einem Bonus-Track.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Mental Wars
02. Cry For The Young
03. Life
04. Reborn
05. Eyes Of Fate
06. The Winners
07. Skin To Skin
08. I Am Storm
09. Nothing
10. Touch Like Thunder
11. 'Til Death Do You Part
12. The Conflict (Bonus)
Band Website: https://www.facebook.com/Wretch-469537983166326/ho
Medium: CD
Spieldauer: 52:18 Minuten
VÖ: 27.07.2018

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01.08.2018 Reborn(8.0/10) von baarikärpänen

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