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Fragments Of Unbecoming - Perdition Portal

Review von Eddieson vom 25.05.2018 (730 mal gelesen)
Fragments Of Unbecoming - Perdition Portal FRAGMENTS OF UNBECOMING habe ich damals mit der "Skywards" kennengelernt, ein Album, welches mich dann monatelang begleitet hat und erst von dem folgenden "Sterling Black Icon" abgelöst wurde. Für mich immer noch ihr Referenzwerk und ganz nah an der Perfektion. Während sie mit "Everhaunting Past" mich nicht ganz bekommen haben, zog mich "The Art Of Coming Apart" wieder völlig in seinen Bann.

Knappe sechs Jahre hat es gedauert, bis nun der neue Longplayer in die Läden gewuchtet wurde. Und wenn ich von wuchten spreche, dann kann man das ruhig wörtlich nehmen. "Perdition Portal" ist ein echter Brocken geworden. Klar, jetzt kann man natürlich sagen, dass im Melodic Death Metal schon vor Jahren alles gesagt wurde und die Bands sich eigentlich nur noch selbst kopieren und sich dreist die Riffs klauen. Könnte man sagen, ja, trifft aber nicht auf FRAGMENTS OF UNBECOMING zu. Denn die Saitenfraktion zaubert hier jede Menge Riffs und Melodien aus dem Ärmel die frisch klingen und sich sofort im Kopf festsetzen. Natürlich wird man mal an die großen Vorbilder aus Skandinavien erinnert, was aber der Eigenständigkeit der Jungs aus Baden-Württemberg keinen Abbruch tut. Hier wird Melodie und Aggression in nahezu perfekter Art und Weise verbunden. Sei es zum Beispiel das hochmelodische "Shadowfathers", das nicht nur durch rasende Geschwindigkeit überzeugen kann, sondern auch durch Melodien, die durch treibende Doublebass unterlegt sind.



Unter anderen ist auch 'All Light Swallowed' so ein Song, der davon lebt, fast majestätische Melodien mit knallenden Blastbeats zu verbinden. Oder das im Midtempo gehaltene 'Calamity Choir', welches durch fantastische Leads überzeugen kann. Auf Albumlänge kann man sagen, dass nicht nur die (Twin-)Gitarren ordentlich Spaß machen, auch das treibende Schlagzeugspiel ist hier absolut hörenswert. Der letzte aggressive Touch kommt dann durch Sänger Sam, der mit seinen tiefen Growls hier deutliche Akzente setzen kann.

Abschließend kann ich also sagen, dass "Perdition Portal" wieder ein grandioses Stück Crimson Melodic Death Metal geworden ist, mit vielen starken Melodien, die Fans von DISSECTION und AT THE GATES das Wasser in die Augen treiben sollte. FRAGMENTS OF UNBECOMING ist definitiv eine der unterbewertetsten Bands des Landes.



Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Dismal
02. Towards The Leaden Sky
03. Golgotha
04. Shadowfathers
05. Perdition Portal
06. Treacherous Grounds
07. Abyssphere
08. All Light Swallowed
09. Morbid Divinity
10. Calamity Choir
Band Website: www.fragmentsofunbecoming.com
Medium: CD
Spieldauer: 44:24 Minuten
VÖ: 18.05.2018

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Liveberichte

17.09.2004 Mainz (Hdj (Haus der Jugend)) von Lord Fubbes

04.09.2004 Bochum (Matrix) von TexJoachim

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