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Abstracter - Cinereus Incarnate

Review von Metal Guru vom 04.06.2018 (882 mal gelesen)
Abstracter - Cinereus Incarnate ABSTRACTER aus dem kalifornischen Oakland hauen/kloppen/prügeln uns mit "Cinereous Incarnate" ihr mittlerweile drittes Full-Length-Album auf die Fresse/in den Magen/um die Ohren. Sechs Stücke, dreiundvierzig Minuten und fünfundzwanzig Sekunden lang wird gebohrt, gefräst, gesägt, geschraubt und gewalzt, dass die Wände nicht nur wackeln, sondern spätestens nach dem dritten Stück einstürzen. Titel wie 'Ashen Reign', 'Devouring Night' oder 'Wings Of Annihilation' lassen wenig Spielraum für irgendeine Art feingeistiger Interpretation, ebenso der absolut endzeitliche Sound. Als Vergleiche werden Kapellen wie z. B. BLUT AUS NORD, CELTIC FROST, COFFINWORM, DISEMBOVELMENT, DRAGGED INTO SUNLIGHT, DYSTOPIA, INDIAN, KHANATE, KRYPTS, PRIMITIVE MAN, SKULLFLOWER, SWANS, TRIPTYKON und WINTER herangezogen - kenn' ich bis auf FROST alle nicht, sind mir aber auch wurscht! Was hier zählt, ist der erste (und bisher letzte persönliche) Eindruck:

Da steht: 'ABSTRACTER’s "Cinereous Incarnate" delivers an appallingly dense, layered, and oppressive production'. Dem kann (und muss) ich nach dreimaliger Intensivhörung anstands-, kritik- und widerstandslos zustimmen - ich ergebe mich sozusagen. 'Haunting dark ambient soundscapes and noise contributions' werden ebenfalls erwähnt - damit müssten respektlos rückkoppelnde Starkstromgitarren gemeint sein, die mal im Hinter-, dann im Vordergrund wabern/wiehern/wimmern und mit einer stählernen (stellenweise scheinbar stillstehenden) Slow-Motion-Rhythmusgruppe verschmelzen.

Früher oder später (also, nach ca. sieben bis einundzwanzig Minuten) ist mir solch Sound bestenfalls egal, gegebenenfalls langweilt er mich und schlimmstenfalls kotzt/nervt/ödet er mich an. Aus irgendeinem (mir momentan noch nicht erkennbaren) Grund ist das bei ABSTRACTERs "Cinereous Incarnate" nicht der Fall, im Gegenteil! Grundvoraussetzung für einen solch unerwarteten Unterhaltungseffekt kann selbstverständlich nur größtmögliche Abhörlautstärke über eine 'richtige' Anlage sein. Unter einer 'richtigen' Anlage verstehe ich bombastische Boxen (inkl. Subwoofer), die eine solche Bezeichnung noch verdienen, mit ebensolchen Membranen, die Luftmoleküle vibrieren lassen und als Folge dessen auch meine eigenen Kalotten in Wallung bringen. Was die Nachbarn davon halten, kann ich (noch) nicht beurteilen - solange der Lavalärm hier läuft, hör ich weder klingeln noch klopfen, rufen noch schreien, stampfen noch trommeln ...

Der Sound der Scheibe (und wir reden hier ja gerade mal und immer noch von einer MP3-Komprimierung/-Nihilierung/-Reduzierung) tut das Seinige: abgrundtief, breiigbreit, donnerdicht, schwergefällig, vollfett und zerrigzäh - genau so muss metallische Schwere, schwerer Tod, totes Metall direkt vom Vorhof zur Hölle klingen. Ich bin begeistert und verspritze acht apokalyptische Tropfen für ABSTRACTERs "Cinereous Incarnate"!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Nether
02. Cinereous
03. Ashen Reign
04. Wings Of Annihilation
05. Incarnate
06. Devouring Night
Band Website: www.abstracterband.com
Medium: CD
Spieldauer: 43:25 Minuten
VÖ: 08.06.2018

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